Hauptinhalt

ZukunftsTour in Bonn

Start der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative

Neue Partnerschaft mit dem Nachbarkontinent Afrika

Im Gespräch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zukunftstour-Veranstaltung in Bonn: Entwicklungsminister Gerd Müller (Zweiter von links), Martial De-Paul Ikounga von der Afrikanischen Union (Zweiter von rechts) und die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (rechts)

Pressemitteilung vom 30.06.2016 |

Bonn – Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat heute ein neues Austauschprogramm für afrikanische und deutsche Jugendliche vorgestellt. Die "Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative" (DAJ) wird nach Vorbild des deutsch-französischen Jugendwerks den Austausch in beide Richtungen fördern. Gemeinsam mit der Afrikanischen Union hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die drei Pilotländer Benin, Südafrika und Tansania ausgewählt. Dr. Martial De-Paul Ikounga von der Afrikanischen Union und Bundesminister Müller haben die Initiative vor über 1.000 afrikanischen und deutschen Gästen auf der ZukunftsTour "EINE WELT – Unsere Verantwortung" des BMZ in Bonn gestartet.

Zukunftstour-Veranstaltung in Bonn: Entwicklungsminister Gerd Müller und die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, mit Jugendlichen

Bundesminister Müller: "Die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative wird nicht nur dazu beitragen, dass sich Jugendliche aus beiden Kontinenten besser verstehen. Wir können ganz konkret Brücken schlagen, um die Herausforderungen vom Klimaschutz bis zu einer Welt ohne Hunger zu meistern. Nur gemeinsam können wir die Globalisierung gerecht und fair gestalten und dafür sorgen, dass junge Menschen in Europa und Afrika Schule, Ausbildung und damit Perspektiven und Chancen für die Gestaltung ihrer Zukunft haben."

Bisher war ein Austausch für Einzelpersonen oder Schulgruppen möglich. Über die DAJ kooperiert das BMZ mit weiteren gesellschaftlichen Gruppen. Dafür schafft das Ministerium ein neues Förderangebot: Jugendgruppen – Pfadfinder, Sportvereine oder Musikgruppen – begegnen sich und arbeiten gemeinsam an Themen wie Klimawandel, Armut oder ihren jeweiligen Bildern von Deutschland und Afrika. Beispielweise können sich künftig Fußballvereine aus Benin und deutsche Teams treffen. Um derartige Vorhaben zu ermöglichen, hat die DAJ eine strategische Kooperation mit der Deutschen Sportjugend (DSJ) angestoßen. Hierüber erreicht die DAJ perspektivisch 90.000 Sportvereine.


Zukunftstour-Veranstaltung in Bonn: Entwicklungsminister Gerd Müller und die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, am Stand von Brot für die Welt

In den ersten drei Jahren will das BMZ mit den Pilotländern Erfahrungen sammeln und danach mit weiteren Ländern ins Gespräch kommen. Bestehende Austauschprogramme mit anderen afrikanischen Ländern (zum Beispiel Ghana, Uganda, Ruanda) laufen fort. In den kommenden drei Jahren soll mindestens ein Drittel mehr Jugendliche an den Programmen teilnehmen. Schon heute engagieren sich über die verschiedenen BMZ-geförderten Austauschprogramme und den Freiwilligendienst jährlich rund 2.000 junge Menschen aus afrikanischen Ländern und Deutschland. Im nächsten Jahr werden im neuen Förderangebot 400 Teilnehmende erwartet. Träger können ab heute Anträge stellen.


Zukunftstour-Veranstaltung in Bonn: Blick in den Plenarsaal

Kurzlink zu dieser Meldung



 

Kommentar schreiben

Wir bitten um Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare aus technischen Gründen zeitlich verzögert online erscheinen. Bitte beachten Sie zudem unsere Netiquette.

* Diese Felder sind Pflichtangaben



Weitere Informationen

Video

Video starten

Interview der Deutschen Welle mit Minister Müller zur "Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative" (DAJ)

Video

Loading the player...

Bundesminister Gerd Müller und Jugendliche aus Deutschland und Afrika sprechen über die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative.

BMZ-Presseservice

Journalistinnen und Journalisten können sich hier in den BMZ-Presseverteiler aufnehmen lassen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen