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Erneuerbare Energien

Ausbildungsinitiative Energie startet


Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn auf der Messe Intersolar Europe 2016 in München

22.06.2016 |

München – Die Ausbildungsinitiative Energie hat der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn auf der Messe Intersolar Europe 2016 in München vorgestellt. Mit Aus- und Weiterbildung im Energiesektor verstärkt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sein Engagement für eine globale Energiewende. Die Initiative startet in Indien, wo Deutschland mit der Regierung eine groß angelegte Solarpartnerschaft hat. Indien hat ein enormes Wachstumspotenzial bei Photovoltaik und damit einen riesigen Bedarf an Fachkräften.

Thomas Silberhorn: "Aus- und Weiterbildung sind der Schlüssel für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung. Sie schaffen Perspektiven für Fachkräfte und Unternehmen. Und sie tragen maßgeblich dazu bei, die weltweiten Klimaziele zu erreichen. Wir investieren deshalb in den weltweiten Aufbau nachhaltiger und sicherer Energiesysteme. Solarenergie spielt für die globale Energiewende eine herausragende Rolle. Wichtig ist, dass wir das Know-how bei der Herstellung und der Nutzung der Energie auch weltweit verfügbar machen. Dazu wird unsere neue Ausbildungsinitiative beitragen."

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn beim Messerundgang auf der Intersolar Europe 2016

Die Ausbildungsinitiative setzt neue Qualitätsstandards und eröffnet Unternehmen die Chance, dringend benötigte Fachkräfte einzustellen. Hierzu werden vor Ort maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den Energiesektor angeboten, Qualität wird durch Zertifizierung gesichert und den Endverbrauchern wird die Installation hochwertiger Produkte durch Fachkräfte garantiert. Der Verbraucherschutz wird gestärkt, um Vertrauen in neue Energietechnologien zu schaffen.

Die Ausbildungsinitiative Energie richtet sich an Handwerker und Ingenieure. Die Ausbildungsinitiative wird für die jeweiligen Partnerländer maßgeschneidert. Auf diese Weise sollen nationale und internationale Unternehmen schneller gut ausgebildete Fachkräfte finden. In den Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit werden Jobs geschaffen und die Einkommenssituation verbessert. Kunden bekommen Zugang zu Informationen über Qualitätsprodukte und -dienstleistungen.

Erneuerbare Energien gewinnen auch in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern an Bedeutung. Über das globale Partnerschaftsprogramm Energising Development (EnDev) hat das BMZ seit 2005 bereits über 30.000 Menschen im Energiesektor aus- und weitergebildet. Zuletzt hatte Bundesminister Gerd Müller in Algerien an der Panafrikanischen Universität einen Ausbildungszweig für Berufe im nachhaltigen Energiesektor eröffnet.


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