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Konferenz

Entwicklungsministerium hilft Unternehmen vom Westbalkan bei der Markterschließung


Arbeiter bei einem Automobilzulieferer in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina

Pressemitteilung vom 09.06.2016 |

Dortmund – Auf Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung findet heute die "Einkaufsinitiative Westbalkan" in Dortmund statt. Mehr als 130 Lieferanten aus Bosnien-Herzegowina, Serbien, Kroatien, Slowenien und Mazedonien treffen sich zu B2B-Gesprächen mit 46 deutschen Einkäufern.

Die vom BMZ finanzierte "Einkaufsinitiative Westbalkan" soll Unternehmen des Westbalkans beim schnelleren Zugang zu den europäischen Absatzmärkten helfen. Das schafft Arbeitsplätze in der Region und Bleibeperspektiven für die immer noch von Armut und hoher Arbeitslosigkeit geprägte Region im Südwesten des Kontinents. Um den Menschen Hoffnung zu geben, unterstützt das BMZ die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort darüber hinaus mit Beratung und günstigen Krediten für kleine und mittlere Unternehmen.

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hob im Vorfeld der heutigen Eröffnung hervor, dass die Einkaufsinitiative eine ganz konkrete Unterstützung für die Unternehmen ist: "Neue Märkte zu finden ist gerade für kleinere Unternehmen schwierig. Wir bringen direkt die Anbieter vom Westbalkan mit potentiellen Kunden zusammen. Und wir fördern so innovative Unternehmen aus der Maschinen- und Automobilzulieferindustrie aus Südosteuropa in ihrem Wachstum und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für qualifizierte junge Menschen vor Ort."

Die "Einkaufsinitiative Westbalkan" findet bereits zum zweiten Mal in Deutschland statt. Das Teilnehmerinteresse in der Wirtschaft ist auch dieses Jahr groß. Aus mehr als 400 Bewerbungen qualifizierten sich 132 mögliche Lieferanten vom Westbalkan. Die teilnehmenden deutschen Firmen profitieren ebenfalls von der Veranstaltung, da sie ihren Zuliefererkreis um gut qualifizierte und in direkter Nähe zu Deutschland liegende Unternehmen erweitern können.

Die Veranstaltung wird in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik (BME), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und seinen südosteuropäischen Außenhandelskammern, der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert.

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