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Beschäftigungsoffensive

Minister Müller: Stabilität in den Krisenregionen durch mehr Bildung, Ausbildung und Beschäftigung


Mädchen in einer Schule in einem Flüchtlingslager für syrische Flüchtlinge an der türkisch-syrischen Grenze bei Nizip

13.07.2016 |

Berlin – Das BMZ und das Auswärtige Amt haben in der heutigen Kabinettssitzung einen gemeinsamen Bericht zur Beschäftigungslage und zur Stabilisierung der Herkunfts- und Transitstaaten der Flüchtlinge im Nahen Osten vorgelegt. Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat zu der vom BMZ auf den Weg gebrachten Beschäftigungsinitiative Nahost eine erste Bilanz gezogen. Er betonte dabei, dass durch Investitionen in Bildung, Ausbildung und Beschäftigung die Basis dafür geschaffen werde, dass Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, wieder Zukunftsperspektiven bekommen.

Minister Müller: "Wir wollen keine verlorene Generation von Kriegskindern. Bildung und Ausbildung geben den jungen Menschen ein Stück Normalität in dieser schweren Lebenssituation und helfen ihnen, zukünftig beim Wiederaufbau ihrer Heimat mitzuarbeiten. Mit unserer Beschäftigungsoffensive geben wir Hoffnung: Die Menschen bekommen wieder ein eigenes Einkommen, über das sie frei verfügen können. So können sie und ihre Familien die Zeit bis zum Ende der Krise überbrücken."

Allein im Programm "Cash for Work" stellt das BMZ in diesem Jahr 200 Millionen Euro bereit, um Jobs für mindestens 50.000 Menschen zu schaffen. Die Jobs richten sich an Flüchtlinge und auch die Bewohner der aufnehmenden Gemeinden. Sechs Vorhaben haben seit März begonnen; in Jordanien, im Nordirak, im Libanon und in der in der Türkei. Schwerpunkte sind unter anderem die Förderung von lokalen Wertschöpfungsketten und Bildung und Berufsbildung. Bislang sind mehr als 2.000 Jobs entstanden, bis Ende August sollen es bereits 20.000 sein. Geplant ist die Fortführung des Programms auch im kommenden Jahr.

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