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BMZ und DOSB

Britta Heidemann zur "Botschafterin Sport für Entwicklung" ernannt


DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Olympiasiegerin Britta Heidemann und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

Pressemitteilung vom 06.07.2016 |

Berlin – Im Rahmen des Parlamentarischen Abends des Deutschen Sports wurde Fecht-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Heidemann zur "Botschafterin Sport für Entwicklung" ernannt. "Als Leistungssportlerin kenne ich die Kraft und die Faszination des Sports sehr gut und weiß, dass er einen positiven Einfluss auf Menschen in aller Welt haben kann", so Britta Heidemann. Die Ernennung erfolgte durch Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), und Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

"Als Botschafterin 'Sport für Entwicklung' möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, die Potenziale des Sports in der Entwicklungszusammenarbeit noch stärker auszuschöpfen – denn viele Werte lassen sich durch Sport gut transportieren. Ich werde unter anderem Projekte, vor allem die gemeinsamen Projekte des BMZ und des DOSB, besuchen, um dabei zu helfen, dass möglichst viele Menschen durch Sport eine positive Entwicklung erfahren", so Britta Heidemann.

"Mit Britta Heidemann haben wir eine starke Stimme für die Chancen des Sports in unserer Entwicklungszusammenarbeit. Sport verbindet uns in unserer EINEN Welt und gibt vor allem den jungen Menschen in Krisenregionen Halt, Kraft und Perspektiven für eine bessere Zukunft. Zusammen mit dem Sport können wir noch viel stärker als bisher für positive Wirkungen in unserer Entwicklungszusammenarbeit sorgen. Deshalb haben wir ein eigenes Programm Sport und Entwicklung gestartet, bei dem uns der DOSB tatkräftig unterstützt!", so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Sport begeistert und bewegt Menschen weltweit. Über sprachliche und kulturelle Barrieren, Bildungs-, Alters- und Geschlechtsunterschiede hinweg. Daher fördern deutsche Sportorganisationen seit Anfang der 1960er-Jahre Sport in Schwellen- und Entwicklungsländern. Im Vordergrund dieser Förderung stehen die nachhaltige Entwicklung durch Ausbildung von einheimischen Fachkräften und der Aufbau von überdauernden Sportstrukturen. Wir freuen uns, dem BMZ beratend und in enger Zusammenarbeit zur Seite zu stehen und die Bedeutung des Sports in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit weiter voranzutreiben."

Der DOSB und das BMZ arbeiten schon seit vielen Jahren zu verschiedenen Themen erfolgreich zusammen. So wird in Namibia Basketball mit Bildungsangeboten und HIV/Aids-Prävention verknüpft und über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst "weltwärts" erhalten engagierte Freiwillige die Möglichkeit, Erfahrungen in Sportprojekten in Schwellen- und Entwicklungsländern zu sammeln.

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