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Nahost-Reise

Minister Müller dankt deutschen Partnern für Aufbauleistung in nordirakischen Flüchtlingscamps


Bundesentwicklungsminister Müller bei der Eröffnung einer Ambulanz in Sumel in der Provinz Dohuk in Nordirak

Pressemitteilung vom 28.01.2016 |

Dohuk – Mit deutscher Unterstützung sind in den vergangenen Monaten winterfeste Unterkünfte für zehntausende Flüchtlinge, Gesundheitszentren für eine halbe Million Menschen und zusätzliche Schulen für 50.000 Kinder im Nordirak entstanden. Der Minister besuchte die Provinz Dohuk, in der 1,6 Millionen Menschen leben, die Hälfte davon Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien.

Müller: "Deutschland zeigt hier in beeindruckender Weise, wie schnell und effektiv wir Menschen in Not helfen können. Angesichts des Elends und der Not in der Region muss jetzt aber ein großangelegtes internationales Wirtschafts- und Investitionsprogramm für die Aufnahmeländer um Syrien starten. Dafür werden wir uns bei der Syrien-Konferenz kommende Woche in London stark machen."

Zum Abschluss seiner viertägigen Nahost-Reise nach Jordanien, in die Türkei und den Nordirak besuchte der Minister zwei Flüchtlingscamps in der Nähe von Dohuk.

Im Camp Shariya, in dem 18.000 Jesidinnen und Jesiden leben, mahnte Müller, die grausamen Verbrechen des IS an der Religionsgemeinschaft nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. "Deutschland wird Ihnen helfen, für sich und Ihre Familien wieder eine Zukunft aufzubauen", so Müller. Neben der Einweihung einer Ambulanz und eines Gesundheitszentrums in Sumel übergab der Minister dem Gouverneur der Provinz Dohuk sieben Krankenwagen. Im Flüchtlingscamp Domiz informierte sich die deutsche Delegation über die Arbeit der internationalen Organisationen und über ein von Deutschland unterstütztes Trauma-Zentrum für Kriegsflüchtlinge mit schweren seelischen Verletzungen.

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