Hauptinhalt

Syrienkonferenz

Schule für alle Flüchtlingskinder – Minister Müller trifft Malala


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller trifft die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai bei der Syrien-Konferenz in London

Pressemitteilung vom 05.02.2016 |

London – Am Rande der Syrienkonferenz hat Minister Dr. Gerd Müller die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai getroffen. Dabei ging es um ihre Forderung an die Weltgemeinschaft, für jedes Flüchtlingskind einen Schulplatz zur Verfügung zu stellen.

Minister Müller: "Malala hat Recht! Die Hälfte der Flüchtlinge aus dem Syrien- und Irakkrieg sind Kinder und Jugendliche. Wir dürfen keine verlorene Generation zulassen. Deshalb haben wir unsere Schul- und Bildungsangebote verdoppelt. Allein im Nordirak haben wir sieben neue Schulen gebaut, in denen 50.000 Kinder lernen können. Im Libanon gehen mit deutscher Unterstützung 100.000 Kinder zur Schule, in der Türkei 200.000 syrische Flüchtlingskinder."

Auf der Syrienkonferenz stellte Minister Müller außerdem sein "cash for work"-Programm vor und warb für ein Investitions- und Wirtschaftsprogramm, um die Hauptaufnahmeländer von Flüchtlingen in der Region um Syrien zu stabilisieren.

Müller warb außerdem für kommunale Partnerschaften, bei denen deutsche Städte und Gemeinden direkt mit Partnerregionen beim Wiederaufbau zusammenarbeiten.

Kurzlink zu dieser Meldung

Weitere Informationen

Video

Standbild aus dem Video über die Reise von Bundesminister Müller nach Jordanien, Türkei und Nordirak Video starten

Videobericht über die Reise von Bundesminister Müller nach Jordanien, in die Türkei und Nordirak, wo er sich in Flüchtlingscamps ein Bild von der Situation gemacht hat. Er forderte, dort vor allem in Schulen zu investieren.

BMZ-Presseservice

Journalistinnen und Journalisten können sich hier in den BMZ-Presseverteiler aufnehmen lassen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen

Besuchen Sie auch weitere Angebote des BMZ: