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Kolumbien

Deutschland unterstützt Friedensprozess


26.08.2016 |

Nach Abschluss des historischen Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen wird das Entwicklungsministerium den Friedensprozess weiter unterstützen.

Dazu finden Anfang September in Berlin Gespräche mit kolumbianischen Vertretern statt. Neben der Friedenssicherung geht es dabei auch um weitere Themen wie den Schutz des Regenwaldes.

In zwei Konfliktregionen Kolumbiens fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereits den Friedensprozess. Konkret berät das Ministerium und unterstützt auch finanziell, damit Opfer entschädigt werden und Opferverbände Gehör finden. Außerdem fördert das BMZ die historische und juristische Aufarbeitung des jahrzehntelangen blutigen Konflikts.

Das jetzt vereinbarte Abkommen sieht unter anderem vor, dass die Guerillakämpfer ihre Waffen abgeben und dafür am politischen Prozess beteiligt werden. Am 2. Oktober stimmen die Kolumbianerinnen und Kolumbianer in einem Referendum über den Vertrag ab.

Vor zwei Jahren hatte Entwicklungsminister Gerd Müller sich selbst ein Bild vom Stand der Friedensgespräche in Kolumbien gemacht.

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