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Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Müller: "Deutsche Wirtschaft als starker Partner für nachhaltige Entwicklung weltweit"


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Eröffnung der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung in Berlin

Pressemitteilung vom 26.04.2016 |

Berlin – Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat bei der heutigen Eröffnung der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung die Unternehmen in Deutschland aufgefordert, sich noch stärker als bisher für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt in Entwicklungs- und Schwellenländern zu engagieren.

"Die weltweiten Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung, den Klimawandel und eine Welt ohne Hunger können wir nur gemeinsam mit der Wirtschaft bewältigen. Das Know-how der deutschen Wirtschaft auf dem Feld nachhaltiger, innovativer Zukunftslösungen sowie bei der beruflichen Ausbildung ist weltweit hoch anerkannt. Hier wollen wir noch stärker als bisher mit den Unternehmen zusammenarbeiten", sagte der Minister bei der heutigen Eröffnung der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung.

Der Präsident der Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, betonte in seiner Grußadresse: "Die deutsche Industrie bezieht ihre Stärke aus der Einbindung in internationale Märkte und Wertschöpfungsketten. Wir sind ein starker Partner in der Entwicklungszusammenarbeit und freuen uns auf den Austausch mit der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung."

"Die neue Agentur bildet eine einheitliche Anlaufstelle für die gesamte Wirtschaft", hob der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer hervor. "Für die Arbeitgeberverbände sind Entwicklungsprojekte von großer Bedeutung, mit denen die duale Berufsausbildung und die Sozialpartnerschaft gefördert werden", schrieb er in seinem Beitrag zur Eröffnung.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer setzt auf eine effektive Beratung durch die neue Agentur für Wirtschaft und Entwicklung: "Vor allem die mittelständischen Unternehmen brauchen flexible und unbürokratische Unterstützung, damit der Weg in Entwicklungs- und Schwellenländer ein erfolgreicher wird. Es ist gut, wenn die erfolgreiche Arbeit des AHK-Netzes mit 130 Büros in 90 Ländern jetzt durch die Arbeit der neuen Agentur im Interesse unserer Unternehmen und der Wirtschaft vor Ort unterstützt wird."

Auch mit dem Handwerk gibt es bereits viele erfolgreiche gemeinsame Entwicklungsprojekte weltweit, unter anderem bei der beruflichen Ausbildung. Hier knüpft der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, an: "Das Handwerk engagiert sich seit Jahrzehnten weltweit in der Entwicklungszusammenarbeit. Vor allem die berufliche Qualifizierung ist und bleibt uns dabei besonders wichtig. Wir hoffen, dass wir hier mit der neuen Agentur noch mehr erreichen können, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten."

Die neue Agentur für Wirtschaft und Entwicklung berät Unternehmen, Kammern und Verbände zum nachhaltigen Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern. Als zentraler  Ansprechpartner bündelt die Agentur Informationen zu den bestehenden Instrumenten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Sie berät zu Potenzialen und Risiken von Investitionen und Geschäftsideen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern umgesetzt werden sollen.

Ziel ist es, die Aktivitäten und Engagements insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern durch Beratungsangebote zu unterstützen. Die Beratung ist kostenlos. Die Agentur des BMZ wird von den Unternehmen DEG (KfW-Gruppe) und GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) getragen.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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