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Ostafrika-Reise beendet

Im Fokus: wirtschaftliche Zusammenarbeit, Ernährungssicherung, Ausbildung


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Besichtigung der Hafenanlagen in Dschibuti, der Hauptstadt des gleichnamigen afrikanischen Staates

04.04.2016 |

Dschibuti – Mit einem Besuch bei den am Horn von Afrika stationierten Bundeswehrsoldaten ist die Ostafrika-Reise von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller am Samstag zu Ende gegangen. Der Minister zollte den Bundeswehrsoldaten Respekt für ihre Arbeit und ihren Beitrag, auch die Transporte der Welthungerhilfe vor Übergriffen durch Piraten zu schützen.

Um die Folgen der Dürre am Horn von Afrika abzumildern, hat das Entwicklungsministerium die Nahrungsmittelhilfen in der Region noch einmal verstärkt. Die jüngste Hitzewelle in Folge von El Niño und die andauernden Bürgerkriege und Konflikte in Südsudan, Somalia und Burundi haben zudem noch mehr Menschen in die Flucht getrieben.

Minister Müller: "Neunzig Prozent der Flüchtlinge weltweit werden von Entwicklungsländern aufgenommen. Menschen, die ohnehin kaum das Nötigste zum Überleben haben, müssen ihre knappen Ressourcen mit noch mehr Menschen teilen. Entwicklungspolitik zur Stabilisierung dieser Staaten muss deshalb einen noch viel größeren Stellenwert als heute erhalten. Lösen wir die Probleme nicht vor Ort, kommen die Probleme zu uns", sagte der Minister am Ende seiner sechstägigen Ostafrika-Reise.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besuchte in Kenia das größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab, einer Ortschaft die etwa 100 Kilometer von der Grenze zu Somalia entfernt ist.
Bildergalerie öffnen gallery27800010_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20160331_reise_ostafrika/0020_ostafrika_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besuchte in Kenia das größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab, einer Ortschaft die etwa 100 Kilometer von der Grenze zu Somalia entfernt ist.

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Im Flüchtlingscamp Dadaab leben sehr viele Kinder.

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Bundesentwicklungsminister Müller beim Besuch einer Verteilstation für Lebensmittel in Dadaab.

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Frauen warten im Flüchtlingscamp in Dadaab auf die Ausgabe der Nahrungsmittelrationen.

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Minister Müller besucht die Metallwerkstatt im Bildungszentrum "Bosco Boys Kuwinda", das in der Nähe eines Armenviertels von Nairobi liegt.

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Schüler des Bildungszentrums "Bosco Boys Kuwinda" in Nairobi. Minister Müller hat dort einen Fußballplatz eröffnet.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Kenias Finanzminister Henry Rotich unterzeichnen eine Erklärung zur diesjährigen Zusage für die Entwicklungszusammenarbeit.

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Gerd Müller besichtigt in einem Grünen Innovationszentrum in Kenia einen Kuhstall, der die Vorteile der Stallhaltung gegenüber der Tierhaltung am Rande der Landstraßen verdeutlichen soll.

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Im Grünen Innovationszentrum in Kenia hat Gerd Müller ein neues Gebäude zur Milchverarbeitung eingeweiht.

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Besichtigung einer Anlage zur Gewinnung von Biogas im Grünen Innovationszentrum.

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Die Fischzüchterin Zinath Deen zeigt Bundesminister Gerd Müller ihre Fischfarm in der Nähe des Viktoriasees. Die Farm bietet auch Ausbildungsmöglichkeiten.

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Zinath Deen zeigt Bundesminister Gerd Müller Jungfische, die in einem luftgefüllten Plastikbeutel transportiert werden.

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In Tansania besuchte Minister Müller die Schwestern- und Hebammenschule der Aga Khan Universität in Daressalam. Hier unterhält er sich mit zwei Hebammen und einer Schülerin.

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Minister Müller beim Rundgang durch die Schwestern- und Hebammenschule der Aga Khan Universität in Daressalam, Tansania.

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Minister Müller traf sich in Tansania mit religiösen Führungspersönlichkeiten zu einem Gespräch über die Lage der Religionsgemeinschaften im Land. Von links nach rechts: Scheich Musa Kundecha, Vorsitzender des unabhängigen Zentralrats der Muslime, Gerd Müller, Alex Malasusa, Erzbischof der evangelisch-lutherischen Kirche von Daressalam und Abdulrahman Ame, Generalsekretär des muslimischen Wohlfahrtsverbands Ahmadiyya Muslim Jamaat

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Gerd Müller und Jumanne Abdallah Maghembe, der Minister für Naturschutz und Tourismus in Tansania, übergeben ein Kleinflugzeug an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt; hier vertreten durch Christof Schenck (rechts) und den zukünftigen Piloten (links). Das Flugzeug soll von der tansanischen Wildlife Management Authority zur Überwachung des Schutzgebietes Selous und zur Bekämpfung der Wilderei eingesetzt werden.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Besichtigung der Hafenanlagen in Dschibuti, der Hauptstadt des gleichnamigen afrikanischen Staates

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Im Hafen von Dschibuti entladen Arbeiter ein Schiff mit Mineraldünger, füllen ihn in 50-Kilo-Säcke ab und beladen damit einen Lastwagen.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besuchte in Kenia das größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab, einer Ortschaft die etwa 100 Kilometer von der Grenze zu Somalia entfernt ist.

Im Flüchtlingscamp Dadaab leben sehr viele Kinder.

Bundesentwicklungsminister Müller beim Besuch einer Verteilstation für Lebensmittel in Dadaab.

Frauen warten im Flüchtlingscamp in Dadaab auf die Ausgabe der Nahrungsmittelrationen.

Minister Müller besucht die Metallwerkstatt im Bildungszentrum "Bosco Boys Kuwinda", das in der Nähe eines Armenviertels von Nairobi liegt.

Schüler des Bildungszentrums "Bosco Boys Kuwinda" in Nairobi. Minister Müller hat dort einen Fußballplatz eröffnet.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Kenias Finanzminister Henry Rotich unterzeichnen eine Erklärung zur diesjährigen Zusage für die Entwicklungszusammenarbeit.

Gerd Müller besichtigt in einem Grünen Innovationszentrum in Kenia einen Kuhstall, der die Vorteile der Stallhaltung gegenüber der Tierhaltung am Rande der Landstraßen verdeutlichen soll.

Im Grünen Innovationszentrum in Kenia hat Gerd Müller ein neues Gebäude zur Milchverarbeitung eingeweiht.

Besichtigung einer Anlage zur Gewinnung von Biogas im Grünen Innovationszentrum.

Die Fischzüchterin Zinath Deen zeigt Bundesminister Gerd Müller ihre Fischfarm in der Nähe des Viktoriasees. Die Farm bietet auch Ausbildungsmöglichkeiten.

Zinath Deen zeigt Bundesminister Gerd Müller Jungfische, die in einem luftgefüllten Plastikbeutel transportiert werden.

In Tansania besuchte Minister Müller die Schwestern- und Hebammenschule der Aga Khan Universität in Daressalam. Hier unterhält er sich mit zwei Hebammen und einer Schülerin.

Minister Müller beim Rundgang durch die Schwestern- und Hebammenschule der Aga Khan Universität in Daressalam, Tansania.

Minister Müller traf sich in Tansania mit religiösen Führungspersönlichkeiten zu einem Gespräch über die Lage der Religionsgemeinschaften im Land. Von links nach rechts: Scheich Musa Kundecha, Vorsitzender des unabhängigen Zentralrats der Muslime, Gerd Müller, Alex Malasusa, Erzbischof der evangelisch-lutherischen Kirche von Daressalam und Abdulrahman Ame, Generalsekretär des muslimischen Wohlfahrtsverbands Ahmadiyya Muslim Jamaat

Gerd Müller und Jumanne Abdallah Maghembe, der Minister für Naturschutz und Tourismus in Tansania, übergeben ein Kleinflugzeug an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt; hier vertreten durch Christof Schenck (rechts) und den zukünftigen Piloten (links). Das Flugzeug soll von der tansanischen Wildlife Management Authority zur Überwachung des Schutzgebietes Selous und zur Bekämpfung der Wilderei eingesetzt werden.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Besichtigung der Hafenanlagen in Dschibuti, der Hauptstadt des gleichnamigen afrikanischen Staates

Im Hafen von Dschibuti entladen Arbeiter ein Schiff mit Mineraldünger, füllen ihn in 50-Kilo-Säcke ab und beladen damit einen Lastwagen.

In Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingscamp der Welt, hatte der Minister die Aufstockung der Mittel für dieses und ein weiteres kenianisches Flüchtlingscamp von sechs auf elf Millionen Euro in diesem Jahr angekündigt. Außerdem verstärkt Deutschland die Entwicklung der Landwirtschaft in Kenia. In einem von zwölf grünen Zentren in Afrika lernen Bauern im Westen des Landes, wie sie ihre Erträge steigern und ihre Produkte verarbeiten können. Hier sollen vor allem für Jugendliche auf dem Land neue Arbeitsplätze entstehen.

In Tansania traf sich der Minister mit Vertretern der verschiedenen Religionen, die dort durch ein friedliches Miteinander einen entscheidenden Beitrag zur Stabilität des Landes leisten. Außerdem eröffnete der Minister in Daressalam eine Schule für Krankenschwestern und Hebammen, die künftig die Gesundheitsversorgung auf dem Land verbessern sollen.


Gerd Müller und Jumanne Abdallah Maghembe, der Minister für Naturschutz und Tourismus in Tansania, übergeben ein Kleinflugzeug an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt; hier vertreten durch Christof Schenck (rechts) und den zukünftigen Piloten (links). Das Flugzeug soll von der tansanischen Wildlife Management Authority zur Überwachung des Schutzgebietes Selous und zur Bekämpfung der Wilderei eingesetzt werden.
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Gerd Müller und Jumanne Abdallah Maghembe, der Minister für Naturschutz und Tourismus in Tansania, übergeben ein Kleinflugzeug an die Zoologische Gesellschaft Frankfurt; hier vertreten durch Christof Schenck (rechts) und den zukünftigen Piloten (links). Das Flugzeug soll von der tansanischen Wildlife Management Authority zur Überwachung des Schutzgebietes Selous und zur Bekämpfung der Wilderei eingesetzt werden.

Zusammen mit dem tansanischen Minister für Naturschutz, Jumanne Abdallah Maghembe, übergab Minister Müller ein Flugzeug, mit dem die Wilderei bekämpft und der Schutz der Tiere im Selous-Wildreservat verbessert werden soll. Das Reservat gehört zum Weltnaturerbe; vor 10 Jahren lebten dort noch über 140.000 Elefanten, vor drei Jahren nur noch 13.000.


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