Hauptinhalt

ZukunftsTour

"Vom Verhandeln zum Handeln" – Die neuen Nachhaltigkeitsziele im Mittelpunkt der ZukunftsTour in München


Die ZukunftsTour in der Münchener Staatskanzlei stand ganz unter dem Eindruck der neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Am Wochenende zuvor war bei einem UN-Gipfel in New York ein neuer Weltzukunftsvertrag zur Lösung dringender Menschheitsherausforderungen verabschiedet worden. Bei einer Podiumsdiskussion mit Moderatorin Ursula Heller, Schauspielerin Christine Neubauer, Beate Merk, Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten, und Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, betonte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Jetzt kommen wir vom Verhandeln zum Handeln und müssen uns alle an die Arbeit machen".
Bildergalerie öffnen gallery27026804_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20150929_ZukunftsTour_Muenchen/0010_zukunftstour_Muenchen_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

Die ZukunftsTour in der Münchener Staatskanzlei stand ganz unter dem Eindruck der neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Am Wochenende zuvor war bei einem UN-Gipfel in New York ein neuer Weltzukunftsvertrag zur Lösung dringender Menschheitsherausforderungen verabschiedet worden. Bei einer Podiumsdiskussion mit Moderatorin Ursula Heller, Schauspielerin Christine Neubauer, Beate Merk, Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten, und Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, betonte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Jetzt kommen wir vom Verhandeln zum Handeln und müssen uns alle an die Arbeit machen".

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Bei seiner Rede zeigte sich Bundesminister Müller zuversichtlich, dass die Weltgemeinschaft die neuen Nachhaltigkeitsziele umsetzen könne. Nötig sei jedoch ein Umdenken in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die reichen Industrieländer, die etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, aber rund 80 rund Prozent der weltweiten Ressourcen verbrauchen, stünden in besonderer Verantwortung.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Bundesminister Gerd Müller mit der Schauspielerin Christine Neubauer, die an der Podiumsdiskussion zu globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Armut und Flucht teilnahm.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Beim Rundgang durch die Zukunftswerkstatt sprach Bundesminister Müller mit Mitarbeitern der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Am Nachmittag stand das Thema "Globale Entwicklungsziele – Was können wir in Bayern tun?" auf dem Programm der ZukunftsTour. Minister Müller sprach darüber auch mit Mitarbeitern der Stadt München. Eine Möglichkeit: fair produzierte Bälle für Schulen und Vereine.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Minister Müller mit Schülern, die sich in der Zukunftswerkstatt mit entwicklungspolitischen Themen auseinandersetzten.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit Mitarbeitern von humedica. Die Organisation ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die in über 90 Ländern humanitäre Hilfe leistet.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

Bild {{counter}} von {{maxCount}}

Die ZukunftsTour in der Münchener Staatskanzlei stand ganz unter dem Eindruck der neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Am Wochenende zuvor war bei einem UN-Gipfel in New York ein neuer Weltzukunftsvertrag zur Lösung dringender Menschheitsherausforderungen verabschiedet worden. Bei einer Podiumsdiskussion mit Moderatorin Ursula Heller, Schauspielerin Christine Neubauer, Beate Merk, Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten, und Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, betonte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Jetzt kommen wir vom Verhandeln zum Handeln und müssen uns alle an die Arbeit machen".

Bei seiner Rede zeigte sich Bundesminister Müller zuversichtlich, dass die Weltgemeinschaft die neuen Nachhaltigkeitsziele umsetzen könne. Nötig sei jedoch ein Umdenken in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die reichen Industrieländer, die etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, aber rund 80 rund Prozent der weltweiten Ressourcen verbrauchen, stünden in besonderer Verantwortung.

Bundesminister Gerd Müller mit der Schauspielerin Christine Neubauer, die an der Podiumsdiskussion zu globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Armut und Flucht teilnahm.

Beim Rundgang durch die Zukunftswerkstatt sprach Bundesminister Müller mit Mitarbeitern der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Am Nachmittag stand das Thema "Globale Entwicklungsziele – Was können wir in Bayern tun?" auf dem Programm der ZukunftsTour. Minister Müller sprach darüber auch mit Mitarbeitern der Stadt München. Eine Möglichkeit: fair produzierte Bälle für Schulen und Vereine.

Minister Müller mit Schülern, die sich in der Zukunftswerkstatt mit entwicklungspolitischen Themen auseinandersetzten.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit Mitarbeitern von humedica. Die Organisation ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die in über 90 Ländern humanitäre Hilfe leistet.

29.09.2015 |

Einen Tag nach der Verabschiedung der neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung machte die ZukunftsTour Station in München. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller betonte die positive Signalwirkung der Beschlüsse von New York. In der Zukunftswerkstatt informierten sich Schülerinnen und Schüler über globale Herausforderungen wie Klimawandel, Armut und Flucht.

Die ZukunftsTour in der Münchener Staatskanzlei stand ganz unter dem Eindruck der neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Am Wochenende zuvor hatten sich alle Staaten der Welt beim UN-Gipfel in New York auf einen Weltzukunftsvertrag zur Lösung dringender Menschheitsherausforderungen geeinigt: Von der Beendigung von Armut und Hunger, über ein Recht auf Bildung bis hin zu effektivem Klima- und Umweltschutz.

Minister Müller betonte, dass die neuen Nachhaltigkeitsziele für alle Staaten der Erde und nicht nur für Entwicklungsländer gelten würden. Die Zeit der Sonntagsreden sei vorbei: "Jetzt kommen wir vom Verhandeln zum Handeln und müssen uns alle an die Arbeit machen", so Müller in München.

In der Politikarena mit rund 400 Gästen diskutierte der Minister gemeinsam mit Dr. Beate Merk, Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei, Professor Dr. Heckl vom Deutschen Museum und der Schauspielerin Christine Neubauer.

Müller zeigte sich zuversichtlich, dass die Weltgemeinschaft die neuen Nachhaltigkeitsziele umsetzen könne. Nötig sei jedoch ein Paradigmenwechsel in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die reichen Industrieländer, 20 Prozent der Weltbevölkerung, die rund 80 Prozent der weltweiten Ressourcen verbrauchen, stünden in besonderer Verantwortung. Die weltweiten Flüchtlingsströme zeigten die globale Dimension von Ungerechtigkeit, Krisen und Kriegen. "Wenn wir nicht mithelfen, die Probleme vor Ort zu lösen, kommen die Probleme zu uns."

Doch auch jede und jeder Einzelne könne einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in der Welt leisten, so der Minister weiter. Als Beispiel sprach er den persönlichen Konsum an. Wenn wir beim Kauf von Kleidung, Kaffee oder Kakao auf fair gehandelte Produkte setzen, könnten den Menschen am Anfang der Wertschöpfungskette existenzsichernde Löhne gezahlt werden. In einer von vielen Initiativen und Vereinen aus ganz Bayern gestalteten Zukunftswerkstatt konnten sich die rund 200 Schülerinnen und Schüler mit einem breiten Feld von entwicklungspolitischen Themen beschäftigen.

Am Nachmittag stand das Thema "Globale Entwicklungsziele – Was können wir in Bayern tun?" auf dem Programm der ZukunftsTour. Das Eine-Welt-Netzwerk Bayern e.V. überreichte Staatsministerin Merk die bayerischen Nachhaltigkeitsziele, in denen unter anderem faire Produkte in den Ministerien und fair hergestellte Bälle in Bayerns Sportvereinen gefordert werden.

Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sprach sich in der Diskussion für mehr Transparenz in globalen Lieferketten aus. Nach dem Vorbild des vom BMZ initiierten Textilbündnisses müsse weiter daran gearbeitet werden, weltweit soziale und ökologische Mindeststandards umzusetzen.

Die ZukunftsTour geht weiter und kommt am 27. Oktober nach Stuttgart. 2016 ist die Tour in weiteren Bundesländern unterwegs.

Kurzlink zu dieser Meldung

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen