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Globalisierung nachhaltig gestalten

"Nachhaltigkeit fängt bei uns selber an" – Die ZukunftsTour in Potsdam


"Nachhaltigkeit fängt bei uns selber an" – die ZukunftsTour machte Station in Potsdam. Über 700 Schülerinnen und Schüler informierten sich in Lernstationen, Workshops und Ausstellungen über Themen wie Nachhaltigkeit, Flucht, Klima und Hunger. In der Politikarena diskutierte Entwicklungsminister Gerd Müller mit ihnen globale Zukunftsfragen.
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"Nachhaltigkeit fängt bei uns selber an" – die ZukunftsTour machte Station in Potsdam. Über 700 Schülerinnen und Schüler informierten sich in Lernstationen, Workshops und Ausstellungen über Themen wie Nachhaltigkeit, Flucht, Klima und Hunger. In der Politikarena diskutierte Entwicklungsminister Gerd Müller mit ihnen globale Zukunftsfragen.

Bild: © Engagement Global

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"Nachhaltigkeit fängt bei uns selber an" – die ZukunftsTour machte Station in Potsdam. Über 700 Schülerinnen und Schüler informierten sich in Lernstationen, Workshops und Ausstellungen über Themen wie Nachhaltigkeit, Flucht, Klima und Hunger. In der Politikarena diskutierte Entwicklungsminister Gerd Müller mit ihnen globale Zukunftsfragen.

17.09.2015 |

Potsdam – Über 700 Schülerinnen und Schüler haben an der ZukunftsTour in der Potsdamer Schiffbauergasse teilgenommen. In Lernstationen, Workshops und Ausstellungen informierten sie sich über Themen wie Nachhaltigkeit, Flucht, Klima und Hunger. In der Politikarena diskutierte Entwicklungsminister Gerd Müller über globale Zukunftsfragen.

"Nachhaltigkeit fängt bei uns selber an", sagte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in der Politikarena, wo er gemeinsam mit Helmuth Markov, Landesminister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz, unter dem Motto "Brandenburg goes Global – Nachhaltige Entwicklung und Entwicklungspolitik" diskutierte. Jeder könne einen Beitrag leisten und seinen persönlichen Konsumstil hinterfragen. In der Politik müsse man ebenfalls neue Wege beschreiten, so Minister Müller weiter. Der Anfang werde Ende September in New York gemacht, wo sich alle Staaten der Welt gemeinsam auf neue Ziele für nachhaltige Entwicklung einigen wollen.

In der Diskussion über die Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, seien jetzt Herzlichkeit und Menschlichkeit gefragt, so Minister Müller. Er appellierte außerdem an die Wirtschaft und das Handwerk, den Flüchtlingen Ausbildungsplätze anzubieten. Minister Müller betonte jedoch, dass es jetzt mehr denn je darum gehe, die Lebensperspektiven in den Herkunftsländern der Flüchtlinge zu verbessern. "Die Menschen brauchen Hoffnung, Arbeit und Zukunft. Hier tragen wir Verantwortung. Deutschland macht bereits viel. Hier werden wir unseren Einsatz aber noch verstärken, vor allem bei der beruflichen Ausbildung von jungen Menschen."

Viele Schülerinnen und Schüler drängten sich dicht an dicht, als Klaus Töpfer am frühen Morgen die Zukunftswerkstatt in der Potsdamer Schiffbauergasse eröffnete. Die Botschaft des früheren Umweltministers und heutigen Direktors des Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam an die jungen Menschen war: "Die Zukunft der Erde liegt nicht zuletzt in euren Händen – und deshalb tragt auch ihr die Verantwortung, sie nachhaltig zu gestalten."

In der BMZ-Ausstellung zu den Arbeitsschwerpunkten Hunger und Klima konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen einbringen. "Klimaschutz fängt bei mir selbst an", stand auf einem der Zettel geschrieben: "Zum Beispiel kann man Gemüse und Obst im eigenen Garten anbauen oder das Fahrrad für kurze Wege benutzen." Zum Thema Hunger war zu lesen: "Theoretisch sollte niemand hungern, da in Industrieländern ein Überfluss an Nahrung herrscht. Eine Verschiebung der Ressourcen wäre angebracht. Wir müssen unseren Konsum einschränken."

Die ZukunftsTour geht weiter und kommt als nächstes nach Rostock, München und Stuttgart.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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