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Asienreise

Textilbündnis zeigt Wirkung – Bundesminister Gerd Müller zu Besuch in Bangladesch


Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien. Dort engagiert sich das Entwicklungsministerium gemeinsam mit seinen Partnern dafür, die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilproduktion zu verbessern. Ein Beispiel für das Engagement ist die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Einführung einer gesetzlichen Unfallversicherung. Im Bild von links nach rechts: Mikail Shipar, Staatssekretär im bangladeschischen Ministerium für Arbeit, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Srinivas B. Reddy, Landesdirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Im Hintergrund der Parlamentarische Staatssekretär im BMZ, Hans Joachim Fuchtel und Deutschlands Botschafter in Bangladesch, Thomas Prinz.
Bildergalerie öffnen gallery27069197_2../../../../../service/zusatzbildergalerien/20151007_Ministerreise_Bangladesch/0200_bangladesh_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien. Dort engagiert sich das Entwicklungsministerium gemeinsam mit seinen Partnern dafür, die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilproduktion zu verbessern. Ein Beispiel für das Engagement ist die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Einführung einer gesetzlichen Unfallversicherung. Im Bild von links nach rechts: Mikail Shipar, Staatssekretär im bangladeschischen Ministerium für Arbeit, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Srinivas B. Reddy, Landesdirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Im Hintergrund der Parlamentarische Staatssekretär im BMZ, Hans Joachim Fuchtel und Deutschlands Botschafter in Bangladesch, Thomas Prinz.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Mit Unterstützung des BMZ wurden 19 sogenannte Frauen-Cafés eingerichtet, um Arbeitnehmervertreterinnen einen Raum zur Selbstorganisation zu geben und den Textilarbeiterinnen juristische Beratung anzubieten.

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Minister Müller sprach in einem Frauen-Café mit Überlebenden des Rana-Plaza-Unglücks. 2013 kamen beim Einsturz des Rana-Plaza-Fabrikgebäudes in der Nähe der Hauptstadt Dhaka mehr als 1.000 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen waren Textilarbeiterinnen. Deutschland hat sich seitdem für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen stark gemacht und vor knapp einem Jahr das Textilbündnis gegründet. Es soll die Arbeits- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette für Textilprodukte verbessern und faire Arbeits- und Einkommensbedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter schaffen.

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Entwicklungsminister Müller beim Besuch einer Textilfabrik in Bangladesch, die Mitglied im Textilbündnis ist: In der Fabrik wird auch für zahlreiche deutsche Marken produziert. Der Leiter der Textilfabrik, Abdul Jabbar (rechts) führte die deutschen Besucher, darunter auch der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links), über das Gelände.

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Minister Müller in einer Textilfabrik, die dem Textilbündnis angehört. Seit der Gründung des Bündnisses im Herbst 2014 sind fast 160 Unternehmen beigetreten, darunter rund die Hälfte der deutschen Textilindustrie und des Handels. Auch namhafte Unternehmen in Bangladesch sind dabei.

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Minister Müller im Gespräch mit einer Textilarbeiterin in einem Betrieb, das dem Textilbündnis angehört

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Beim Besuch einer Textilfabrik, die Mitglied im Textilbündnis ist, übergab Bundesentwicklungsminister Müller symbolisch den Schlüssel für eine kleine Feuerwache. Deutschland unterstützt die Ausbildung von Inspektoren für Sicherheit und Arbeitsschutz in Bangladesch.

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Zum Abschluss seiner Reise traf Bundesminister Müller die Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, zu Gesprächen.

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Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien. Dort engagiert sich das Entwicklungsministerium gemeinsam mit seinen Partnern dafür, die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilproduktion zu verbessern. Ein Beispiel für das Engagement ist die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Einführung einer gesetzlichen Unfallversicherung. Im Bild von links nach rechts: Mikail Shipar, Staatssekretär im bangladeschischen Ministerium für Arbeit, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Srinivas B. Reddy, Landesdirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Im Hintergrund der Parlamentarische Staatssekretär im BMZ, Hans Joachim Fuchtel und Deutschlands Botschafter in Bangladesch, Thomas Prinz.

Mit Unterstützung des BMZ wurden 19 sogenannte Frauen-Cafés eingerichtet, um Arbeitnehmervertreterinnen einen Raum zur Selbstorganisation zu geben und den Textilarbeiterinnen juristische Beratung anzubieten.

Minister Müller sprach in einem Frauen-Café mit Überlebenden des Rana-Plaza-Unglücks. 2013 kamen beim Einsturz des Rana-Plaza-Fabrikgebäudes in der Nähe der Hauptstadt Dhaka mehr als 1.000 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen waren Textilarbeiterinnen. Deutschland hat sich seitdem für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen stark gemacht und vor knapp einem Jahr das Textilbündnis gegründet. Es soll die Arbeits- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette für Textilprodukte verbessern und faire Arbeits- und Einkommensbedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter schaffen.

Entwicklungsminister Müller beim Besuch einer Textilfabrik in Bangladesch, die Mitglied im Textilbündnis ist: In der Fabrik wird auch für zahlreiche deutsche Marken produziert. Der Leiter der Textilfabrik, Abdul Jabbar (rechts) führte die deutschen Besucher, darunter auch der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links), über das Gelände.

Minister Müller in einer Textilfabrik, die dem Textilbündnis angehört. Seit der Gründung des Bündnisses im Herbst 2014 sind fast 160 Unternehmen beigetreten, darunter rund die Hälfte der deutschen Textilindustrie und des Handels. Auch namhafte Unternehmen in Bangladesch sind dabei.

Minister Müller im Gespräch mit einer Textilarbeiterin in einem Betrieb, das dem Textilbündnis angehört

Beim Besuch einer Textilfabrik, die Mitglied im Textilbündnis ist, übergab Bundesentwicklungsminister Müller symbolisch den Schlüssel für eine kleine Feuerwache. Deutschland unterstützt die Ausbildung von Inspektoren für Sicherheit und Arbeitsschutz in Bangladesch.

Zum Abschluss seiner Reise traf Bundesminister Müller die Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, zu Gesprächen.

Pressemitteilung vom 07.10.2015 |

Dhaka – Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Minister Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien. Dort unternimmt das Entwicklungsministerium mit seinen Partnern zahlreiche Anstrengungen, um die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilproduktion zu verbessern.

Minister Müller: "Zwei Jahre nach Rana Plaza hat sich viel getan. Mit deutscher Unterstützung haben viele Überlebende der Katastrophe wieder eine berufliche Perspektive. Durch die Ausbildung von Inspektoren kommen die Sicherheit und der Arbeitsschutz in den Textilfabriken voran. Außerdem berät Deutschland beim Aufbau von Arbeitnehmervertretungen und einer Unfallversicherung. Das alles zeigt: Wir sind auf gutem  Weg, um für die Näherinnen und Näher in Bangladesch und anderen Produktionsstandorten in Asien und Afrika zu besseren Sozial- und Umweltstandards zu kommen."

Inzwischen hat das Textilbündnis fast 160 Mitglieder, darunter rund die Hälfte der deutschen Textilindustrie und des Handels. Auch namhafte Unternehmen in Bangladesch sind beigetreten.

Minister Müller: "Unser Textilbündnis wirkt. Mit der Unterstützung der Zivilgesellschaft und den Herstellern sowie den Produzenten und Regierungen vor Ort werden wir gemeinsam sichtbare Fortschritte erreichen. Wir alle tragen Verantwortung auf unserer Haut – für die Entwicklung der Länder, in denen unsere Kleider hergestellt werden und für die Menschen, die diese für uns nähen und produzieren."

Der Minister besuchte eine Textilfabrik, die Mitglied im Textilbündnis ist. Dort wird auch für zahlreiche deutsche Marken produziert. Außerdem sprach Müller mit Überlebenden der Rana-Plaza-Katastrophe. Beim Einsturz der Textilfabrik in Dhaka waren vor zwei Jahren über tausend Menschen ums Leben gekommen. Mit deutscher Hilfe werden viele Überlebende auch gesundheitlich und mit medizinischen Hilfsmitteln wie Prothesen versorgt. Zum Abschluss seiner Reise stand ein Treffen mit der Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, auf dem Programm.

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Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Minister Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien.

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