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Myanmar

Minister Müller: Wahlen in Myanmar schaffen Basis für eine friedliche Entwicklung des Landes


Bau einer Schule in Rangun, Myanmar, der von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt wird

Pressemitteilung vom 13.11.2015 |

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat die friedlichen und transparenten Parlamentswahlen in Myanmar vom 8. November 2015 gewürdigt. Müller sagte dazu in Berlin nach Bekanntwerden des offiziellen Wahlergebnisses:

"Die Wahlen in Myanmar sind die Grundlage für den Aufbau von Freiheit und Demokratie im Land. Ich beglückwünsche die National League for Democracy (NLD) und deren Vorsitzende, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, zu ihrem beeindruckenden Sieg. Das Land steht vor großen Aufgaben. Die Menschen wollen Frieden und Lebensperspektiven. Deutschland wird hierbei auch zukünftig unterstützen."

Bundesminister Müller hob anerkennend hervor, dass das Militär sowie Präsident Thein Sein und die abgewählte Regierungspartei das Ergebnis akzeptieren und ihre Mitwirkung an einem friedlichen, demokratischen Übergang angekündigt haben.

Die Herausforderungen für die neue Regierung sind riesig. Das Land braucht eine schnelle wirtschaftliche Entwicklung für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere auch für die ethnischen Minderheiten. Schnelle Hilfe ist darüber hinaus notwendig für jene Menschen, die unter den Überschwemmungen der vergangenen Monate leiden.

Das BMZ wird für den Wiederaufbau von Straßen und Brücken in den betroffenen Regionen zehn Millionen Euro bereitstellen.

Seit Beginn der politischen und wirtschaftlichen Reformen 2012 hat das BMZ rund 132 Millionen Euro vor allem für die Förderung von kleinen und kleinsten Betrieben, für berufliche Bildung und Elektrifizierung sowie den Straßenbau zugesagt. Regionaler Schwerpunkt der deutschen Entwicklungshilfe ist dabei der krisenanfällige Shan-Staat, der im Osten Myanmars an China, Laos und Thailand grenzt.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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