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Reise

"Wirtschaftlichen Fortschritt nachhaltig gestalten – Tropenwald und Artenvielfalt schützen"

Reise von Bundesminister Dr. Gerd Müller in die Demokratische Republik Kongo, nach Kamerun und in das Kongobecken


Straßenszene in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo
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Straßenszene in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller trifft in Kinshasa Augustin Matata Ponyo Mapon, den Premierminister der Demokratischen Republik Kongo.

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Entwicklungsminister Müller und Armand Diangienda, der Leiter des in Kinshasa beheimateten Orchestre Symphonique Kimbanguiste

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Schale mit einer kleinen Menge Coltan. Dieses Erz wird in der Demokratischen Republik Kongo gefördert und ist ein wichtiger Rohstoff – unter anderem für die Produktion von Mobiltelefonen.

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Bundesminister Müller hält ein Mobiltelefon in der Hand, das mit zertifizierten Rohstoffen aus der Demokratischen Republik Kongo hergestellt wurde.

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Straßenszene in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo

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Minister Müller zu Besuch bei Mitgliedern des indigenen Volks der BaAka

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Jugendliche des indigenen Volks der BaAka zeigen ein Theaterstück.

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Besuch eines Nationalparks: Elefanten auf einer Lichtung

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Gorilla in einem Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo

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Die Drahtschlingen, die Bundesminister Müller in der Hand hält, wurden beschlagnahmt. Wilderer hatten sie zur Jagd verwendet.

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Ein Mitarbeiter eines Gorilla-Forschungsprojekts

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Minister Gerd Müller und Johannes Kirchgatter, Afrikareferent beim WWF (World Wide Fund For Nature)

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Regenwald in der Demokratischen Republik Kongo

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Straßenszene in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller trifft in Kinshasa Augustin Matata Ponyo Mapon, den Premierminister der Demokratischen Republik Kongo.

Entwicklungsminister Müller und Armand Diangienda, der Leiter des in Kinshasa beheimateten Orchestre Symphonique Kimbanguiste

Schale mit einer kleinen Menge Coltan. Dieses Erz wird in der Demokratischen Republik Kongo gefördert und ist ein wichtiger Rohstoff – unter anderem für die Produktion von Mobiltelefonen.

Bundesminister Müller hält ein Mobiltelefon in der Hand, das mit zertifizierten Rohstoffen aus der Demokratischen Republik Kongo hergestellt wurde.

Straßenszene in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo

Minister Müller zu Besuch bei Mitgliedern des indigenen Volks der BaAka

Jugendliche des indigenen Volks der BaAka zeigen ein Theaterstück.

Besuch eines Nationalparks: Elefanten auf einer Lichtung

Gorilla in einem Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo

Die Drahtschlingen, die Bundesminister Müller in der Hand hält, wurden beschlagnahmt. Wilderer hatten sie zur Jagd verwendet.

Ein Mitarbeiter eines Gorilla-Forschungsprojekts

Minister Gerd Müller und Johannes Kirchgatter, Afrikareferent beim WWF (World Wide Fund For Nature)

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Regenwald in der Demokratischen Republik Kongo

11.03.2015 |

Berlin – Bundesminister Dr. Gerd Müller bricht am Mittwochmittag zu einer fünftägigen Afrika-Reise auf. Erste Station ist die Demokratische Republik Kongo. Das größte Land des zentralen Afrika, sieben Mal so groß wie Deutschland, gilt als Schlüssel für die Stabilität der Region. Trotz ihres Rohstoffreichtums ist die Demokratische Republik Kongo eines der ärmsten Länder der Welt. 70 Prozent der Bevölkerung leben unter der absoluten Armutsgrenze.

Minister Müller: "Ein Ziel unserer Arbeit ist, dass der Rohstoffreichtum für die Entwicklung des Landes genutzt wird und damit allen Menschen in Kongo dient. Staatseinnahmen und -ausgaben im Rohstoffbereich müssen transparent sein und der Bevölkerung zugutekommen. Wichtig sind aber auch die globalen Wertschöpfungsketten: Es kann nicht sein, dass die gewinnbringende Weiterverarbeitung der Rohstoffe ausschließlich außerhalb der Herkunftsländer realisiert wird. Unser Konsumhunger darf nicht auf dem Rücken ausgebeuteter afrikanischer Arbeiter und Kinder in Coltan-Minen gestillt werden. Deshalb werde ich mich auch über zertifizierte Rohstoffe informieren, aus denen zum Beispiel Fairphones hergestellt werden."

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen außerdem der Schutz der Tropenwälder und die Artenvielfalt im Kongobecken. In Kamerun, der zweiten Station, geht es außerdem um die Flüchtlingssituation durch die nach wie vor angespannte Lage in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) und die Vertreibung der Menschen in Nigeria durch Boko Haram.

Kamerun hat inzwischen rund 170.000 Flüchtlinge aus der ZAR und über 40.000 aus Nigeria im Norden des Landes aufgenommen. Die Provinz gehört klimatisch zum Sahel-Gürtel und damit zu den ärmsten Provinzen des Landes. Seit vergangenem Jahr gibt es dort auch vermehrt Angriffe von Boko Haram auf kamerunisches Staatsgebiet.

Bundesminister Müller: "Das Schicksal der Menschen, die vor dem Terror der Boko Haram fliehen, berührt uns in Deutschland sehr. Aber auch die Menschen in der Region, die ohnehin zu den ärmsten in Kamerun zählt, sind durch die Auswirkungen der Kampfhandlungen stark belastet. Wir unterstützen das Land deshalb, die humanitäre Krise zu bewältigen, die durch die Instabilität in den Nachbarländern entstanden ist."

Insgesamt unterstützt Deutschland Kamerun bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise mit über 21 Millionen Euro, davon werden ganz aktuell sechs Millionen Euro für die Hilfe der vor Boko Haram geflohenen Menschen im Norden umgesetzt.

Auf seiner Reise wird Bundesminister Müller auch ein neues Waldprogramm starten. Das Kongobecken ist das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde mit einer einzigartigen Biodiversität. Die Hälfte aller in Afrika lebenden Tierarten ist hier beheimatet. Deutschland unterstützt die Region des Kongobeckens beim Erhalt der Regenwälder und beim Schutz der Artenvielfalt. Die Partner sind neben der Demokratischen Republik Kongo und Kamerun die Zentralafrikanische Waldkommission COMIFAC, in denen sich zehn Staaten zum Schutz der Wälder zusammengeschlossen haben.

Minister Müller: "Wir müssen die tropischen Regenwälder als Lunge der Welt erhalten. Sie binden CO2 und haben deshalb entscheidenden Einfluss auf unser Erdklima. Waldschutz hier bietet enorme Potenziale, das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Außerdem ist die Aufforstung insbesondere in trockenen Regionen ein entscheidender Beitrag, um die Nahrungsversorgung zu verbessern und damit die Armut zu bekämpfen."

Zum Abschluss der Reise wird die Delegation ein trilaterales Naturschutzprojekt im Dreiländereck Kongo-Kamerun-Zentralafrikanische Republik besuchen. Im Kongobecken leben circa 128 Millionen Menschen, davon sind über 30 Millionen auf den Wald für ihr Überleben angewiesen.

Der Forstsektor ist ein großer Wirtschaftssektor der Region. Durch die Ausbeutung von Bodenschätzen, illegalen Holzeinschlag und Wilderei sind der Tropenwald und die Artenvielfalt zunehmend bedroht. Allein in Kamerun ist die Waldfläche in den vergangenen beiden Jahrzehnten um 20 Prozent geschrumpft.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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