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Ebola-Konferenz in Brüssel

Auf dem Weg zu "Null Neuinfektionen"


Liberia: Freiwillige Gesundheitshelfer klären im September 2014 in den Straßen von Monrovia über Ebola auf.

06.03.2015 |

Brüssel – Am 3. März haben sich in Brüssel Regierungsvertreter zahlreicher Länder zu einer internationalen Ebola-Konferenz getroffen. Die deutsche Delegation wurde vom Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Silberhorn geleitet. Nach Aussage aller Experten ist die Ebola-Krise noch nicht überwunden. Deshalb komme es jetzt darauf an, das Engagement zur Bekämpfung der Epidemie unvermindert aufrechtzuerhalten, stellten die Konferenzteilnehmer fest. Nur so sei das Ziel der "Null Neuinfektionen" zu erreichen.

Thomas Silberhorn: "Die Epidemie ist noch nicht beseitigt. Sie ist erst dann beseitigt, wenn der letzte Infizierte auch behandelt werden kann."

Die Staatspräsidenten von Guinea, Sierra Leone und Liberia beschrieben die verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Epidemie auf ihre Länder.

Thomas Silberhorn dazu: "Felder sind nicht bestellt worden, Kinder gehen nicht zur Schule, Märkte funktionieren nicht mehr. Die Seuche hat die Länder um fünf bis zehn Jahre zurückgeworfen." Deshalb müsse jetzt der Wiederaufbau geplant werden.

Die betroffenen Länder präsentierten dazu erste Eckpunkte. Diese nationalen Wiederaufbaupläne sollen in den nächsten Wochen fortgeschrieben werden. Bei der Frühjahrstagung der Weltbank und des IWF im April wollen die drei Staaten dann einen Wiederaufbauplan für die ganze Region vorlegen.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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