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UNICEF-Report 2015

Minister Müller: Zusammenarbeit mit UNICEF weiter ausbauen


Von links nach rechts: Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland, Ted Chaiban, Leiter der Programmabteilung von UNICEF International und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

30.06.2015 |

Anlässlich der Vorstellung des UNICEF-Reports 2015 hat Entwicklungsminister Müller weitere Unterstützung für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen angekündigt. "UNICEF kann auch in Zukunft auf uns als starken Partner zählen", so der Minister.

Jedes zehnte Kind wächst derzeit im Krieg oder in einem Krisenland auf. In Syrien musste sogar jedes vierte Kind infolge der nun schon seit fast fünf Jahren tobenden Kämpfe seine Heimat verlassen – allein oder mit der Familie. Immer wieder werden Heranwachsende auch als Selbstmordattentäter missbraucht. Gruppen wie der IS in Syrien und Irak oder Boko Haram in Nigeria missachten bewusst die Prinzipien des humanitären Völkerrechts, um weltweit Aufmerksamkeit zu erwecken. Dies geht aus dem UNICEF-Report 2015 hervor, den Entwicklungsminister Gerd Müller gemeinsam mit Ted Chaiban von UNICEF International und Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland, heute in der Bundespressekonferenz vorgestellt hat.

Bundesminister Müller: "Kinder und Jugendliche sind unser höchstes Gut und gleichzeitig in größter Gefahr." Die Weltgemeinschaft dürfe sie nicht im Stich lassen. Vor diesem Hintergrund appellierte er an die Gebergemeinschaft, ihre Zusagen für die Aufnahmeländer von Flüchtlingen aus Syrien auch einzuhalten und in den Anstrengungen nicht nachzulassen. Für das laufende und kommende Jahr hat der Minister weitere Unterstützung angekündigt. Die bisherigen gemeinsamen Projekte seien sehr erfolgreich, so dass die Zusammenarbeit verstärkt werde.

Deutschland ist bereits heute weltweit einer der wichtigsten Partner von UNICEF. In den vergangenen zwei Jahren hat die Bundesregierung hierfür rund 210 Millionen Euro bereitgestellt, davon über 150 Millionen Euro aus dem Etat des BMZ. Dadurch konnten zum Beispiel syrische Flüchtlingskinder im Libanon, in Jordanien und im Irak eine Schule besuchen und erhielten psychosoziale Hilfe. Auch die Trinkwasserversorgung wurde in den Aufnahmeländern verbessert und Impfkampagnen wurden unterstützt.

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