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Aid for Trade

Deutschland weltweit zweitgrößter Geber für Handelshilfe


Logo der 5th Global Review of Aid for Trade

01.07.2015 |

Genf/Berlin – Mit drei Milliarden Euro ist Deutschland nach Japan der zweitgrößte Geber von Handelshilfe, die Industrieländer an Entwicklungsländer leisten. Das ergibt sich aus den jüngsten Daten im "Fifth Global Review of Aid for Trade" der Welthandelsorganisation (WTO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die jetzt in Genf vorgestellt wurden.

Fokus des fünften Global Reviews war die Reduzierung von Handelskosten, die gerade den am wenigsten entwickelten Ländern den Zugang zu globalen Märkten verwehren.

"Handel ist ein entscheidender Motor für nachhaltige Entwicklung. Wir müssen daher zügig Handelserleichterungen in Entwicklungsländern umsetzen, um diese Staaten besser in die regionale und globale Wertschöpfung zu integrieren. Das schafft Arbeitsplätze und bekämpft die Armut in Entwicklungsländern an der Wurzel", so Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Um auch die Privatwirtschaft bei der Umsetzung von Handelserleichterungen stärker einzubinden, beteiligt sich Deutschland an einer Globalen Allianz für Handelserleichterungen zusammen mit den USA, Großbritannien und Kanada.

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