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Welt-Aids-Tag 2015

Trendwende geschafft

Blutabnahme im Labor des Bombo-Hospitals, Regionalkrankenhaus in Tanga, Tansania.

01.12.2015 |

Berlin – Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tages betont Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

"Die Trendwende ist geschafft: Jetzt müssen wir das Erreichte für die Zukunft sichern, indem wir unsere Anstrengungen als internationale Gemeinschaft noch verstärken. Fast 16 Millionen Menschen weltweit haben inzwischen Zugang zu lebensrettenden Kombinationstherapien und können damit lange leben – das war vor 15 Jahren noch undenkbar."

Die Zahl der Neuinfektionen unter Kindern ist um 58 Prozent zurückgegangen – von 520.000 im Jahr 2000 auf 220.000 im Jahr 2014. "Das sind immer noch zu viele Kinder, die mit dieser tückischen Immunschwächekrankheit aufwachsen." Deshalb, so Silberhorn, müsse man die Arbeit fortsetzen: "Das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung weltweit ist und bleibt der Maßstab: Die Aids-Epidemie, andere globale Infektionskrankheiten wie Malaria und Tuberkulose sowie die vernachlässigten Tropenkrankheiten bis 2030 endlich zu beenden."

Deutschland verfolgt gemeinsam mit seinen Partnern das Ziel, die Verbreitung von HIV zu stoppen und den universellen Zugang zu Vorsorge, Behandlung, Pflege und Versorgung zu erreichen. Neben der bilateralen Zusammenarbeit im Gesundheitssektor, zum Beispiel mit Südafrika, Tansania, Malawi oder Nepal, unterstützt Deutschland die globale HIV-Bekämpfung durch seinen Beitrag an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Von 2014 bis 2016 werden dafür insgesamt 665 Millionen Euro bereitgestellt.

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