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Unternehmensverantwortung

Deutscher CSR-Preis 2015 geht an Professor Dr. Klaus Töpfer


Textilunternehmen Sathya Clothers bei Tanger in Marokko

20.04.2015 |

Ludwigsburg/Stuttgart – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel, hat heute den "CSR-Award" für das Jahr 2015 an Professor Dr. Klaus Töpfer, Gründungs- und Exekutiv-Direktor des Instituts für Angewandte Studien für globale Nachhaltigkeitsfragen (IASS) Potsdam und früherer Bundesumweltminister, übergeben.

Der Preis geht jährlich an Einzelpersonen für herausragende Leistungen bei der Förderung von gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen (CSR).

Hans-Joachim Fuchtel am Rande der Preisverleihung: "Klaus Töpfer engagiert sich seit vielen Jahren für das Miteinander von Ökologie und Ökonomie, für einen Umbau des Wirtschaftslebens auf Basis von Nachhaltigkeitsprinzipien. Ich begrüße die Entscheidung der Jury außerordentlich. Bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit ist Klaus Töpfer aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen ein wichtiger und hochgeschätzter Partner des BMZ."

Verantwortungsvolles, nachhaltiges und faires Wirtschaften kann Armut mindern und beseitigen. In einer globalisierten Welt benötigen wir eine global ausgerichtete gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen.

"Die deutsche Entwicklungspolitik will daher mit den Unternehmen gemeinsam entwicklungspolitische Ziele verfolgen und so die Globalisierung gerecht gestalten", so Fuchtel weiter. "Durch die Einbeziehung unternehmerischer Verantwortung in ihre Geschäftsstrategie und die freiwillige und selbstverpflichtende Einhaltung von Normen und Standards können Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Gesetzliche Regelungen allein können nicht jede Eventualität berücksichtigen, daher sollten sich verpflichtende und freiwillige Maßnahmen ergänzen."

Das BMZ unterstützt verantwortungsvolles und nachhaltiges unternehmerisches Engagement von Firmen in Entwicklungsländern beispielsweise durch öffentlich-private Entwicklungspartnerschaften wie develoPPP.de. Es setzt sich dafür ein, menschenwürdige und faire Arbeits- und Produktionsbedingungen zu etablieren. Beispiele für solche Initiativen sind der "Runde Tisch Verhaltenskodizes", der Richtlinien für das Engagement deutscher Firmen in Entwicklungsländern erarbeitet, sowie das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene "Bündnis für nachhaltige Textilien".

Das BMZ unterstützt darüber hinaus den Global Compact, eine von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Allianz zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zur Stärkung von Unternehmensverantwortung mit den Global Compact-Prinzipien zu Arbeits- und Menschenrechten, zum Umweltschutz und zur Korruptionsbekämpfung.

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