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Syrien-Konferenz

Hilfen für Syrien-Flüchtlinge laufen auf Hochtouren

Abschlusspressekonferenz nach der Konferenz zur syrischen Flüchtlingslage vom 28. Oktober 2014. Von links nach rechts: Nasser Judeh, Außenminister von Jordanien, Gebran Bassil, Außenminister des Libanon, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Antonio Guterres, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen.

29.10.2014 |

Angesichts des bevorstehenden Winters hat das Entwicklungsministerium seine Anstrengungen für Jordanien, Libanon und Irak noch einmal verstärkt.

Wie Bundesminister Müller zusammen mit Bundesaußenminister Steinmeier zum Abschluss der Syrien-Konferenz in Berlin betonte, lässt Deutschland die Nachbarländer Syriens mit ihren gewaltigen Herausforderungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen nicht allein.

Dazu gehört zum Beispiel die Wasserversorgung in Jordanien oder die Lebensmittelversorgung im Libanon sowie die Errichtung von winterfesten Unterkünften im Nordirak.

Außerdem werden die Anstrengungen für Kinder und Jugendliche verstärkt. Neben dem Aufbau von Schulen und Gesundheitsstationen wird auch die psychologische Betreuung ausgebaut.

Insgesamt hat die Bundesregierung seit 2012 rund 630 Millionen Euro für die Syrien-Krise zur Verfügung gestellt. Minister Müller sagte auf der Konferenz weitere 140 Millionen Euro für dieses Jahr zu.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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