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Biodiversität schützen

Biologische Vielfalt welt­weit er­halten: Minister Müller trifft sich mit dem WWF


Elefanten an einem solarbetriebenen Wasserloch im Khaudum Nationalpark in Namibia. Der Park ist Teil des grenzübergreifenden Nationalpark-Projektes KAZA.

21.03.2014 |

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Gerd Müller hat sich heute mit Eberhard Brandes, dem Vorstand des World Wildlife Fund Deutsch­land (WWF), getroffen. Ziel des Gesprächs war der Austausch über ge­mein­same Projekte im Bereich Natur­schutz und Armuts­bekämpfung.

Biologische Vielfalt ist weltweit die Basis mensch­licher und wirt­schaft­licher Ent­wick­lung. Besonders in Ent­wick­lungs­ländern hängen viele Menschen direkt von den Leistungen der Natur ab. Der Schutz und der Erhalt natürlichen Res­sour­cen muss jedoch Hand in Hand gehen mit der Ein­be­zie­hung der lokalen Be­völ­ke­rung und der Sicherung ihrer Lebens­pers­pek­tiven.

In ihren vielfältigen, welt­weiten Ko­ope­ra­tions­projekten zeigen BMZ und WWF, dass dieser Spagat möglich ist. Beispiel: Das grenz­über­schrei­ten­de Natur­schutz­gebiet "KAZA" (Kavango Zambezi Transfrontier Conservation Area) im süd­lichen Afrika, das die Länder Angola, Namibia, Botsuana, Sambia und Simbabwe umfasst. Hier geht es um Planung und Ent­wick­lung des Schutz­gebietes, um die Ein­rich­tung von Park­infra­struk­tur, um die Wieder­her­stel­lung von Wild­tier­korridoren, damit zum Beispiel Elefanten wieder auf ihren alten Routen wandern können, oder um die Ausbildung von Wild­hütern. Der nach­hal­tige Tourismus in der Region, der sich durch den Erhalt der Natur und der Wild­tiere entwickeln kann, schafft neue Ein­kom­mens­quellen für die hier lebenden Menschen.

Der WWF ist eine der größten und er­fah­ren­sten Natur­schutz­or­ga­ni­sa­tionen der Welt. In mehr als 100 Ländern führt der WWF rund 1.300 Projekte zur Be­wahrung der biologischen Vielfalt durch.

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