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Nachhaltige Stadtentwicklung

Fuchtel: "Städte müs­sen auch in Zu­kunft lebens­werte Orte für die Men­schen bleiben"

"Urbanisierung und nachhaltige Entwicklung – Ein Blick nach Asien"

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) mit Gästen der Veranstaltung "Urbanisierung und nachhaltige Entwicklung – Ein Blick nach Asien": Mirjam Gehrke, Moderatorin der Veranstaltung, William Cobbett, Direktor der Cities Alliance, Prof. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und Bundesminister außer Dienst und Gil-Hong Kim von der Asiatischen Entwicklungsbank

20.03.2014 |

Berlin – Das 21. Jahrhundert ist schon heute das Jahr­hun­dert der Städte: Zum ersten Mal in der Mensch­heits­geschichte lebt die Mehrheit der Welt­bevöl­kerung in Städten und nicht auf dem Land. Das urbane Wachs­tum konzen­triert sich dabei fast aus­schließ­lich in Ent­wick­lungs­ländern, vor allem in Asien und Afrika.

Wie Städte Akteure für nach­hal­tige Ent­wick­lung sein können und welche Rolle sie dabei übernehmen können, das war das Thema einer Ver­an­stal­tung mit dem Titel "Urbanisierung und nach­hal­tige Ent­wick­lung – Ein Blick nach Asien" im Berliner Dienst­sitz des BMZ. Gastgeber war der Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tär Hans-Joachim Fuchtel. Seine hoch­ran­gi­gen Gäste, der ehe­ma­li­ge Exekutiv­direktor des Umwelt­programms der Vereinten Nationen, Prof. Klaus Töpfer, William Cobbett, Direktor der Cities Alliance (Globale Partner­schaft für armuts­orientierte Stadt­ent­wick­lung) und Gil-Hong Kim von der Asia­tischen Ent­wicklungs­bank, dis­ku­tier­ten über Er­fah­run­gen und Lö­sungs­ansätze am Beispiel asiatischer Städte.

Hans-Joachim Fuchtel betonte: "Städte müssen auch in Zukunft lebens­werte Orte für die Menschen bleiben. Hierfür ist es zentral, städtischer Armut und wach­sen­der sozialer Un­gleich­heit ent­ge­gen­zu­wir­ken, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Res­sour­cen nach­hal­tig zu nutzen und eine umwelt- und klima­gerechte Stadt­ent­wick­lung zu gestalten."

Aus diesem Grund engagiert sich die Bun­des­re­gie­rung für die Stärkung der Rolle von Städten in der globalen Ent­wick­lungs­agenda. Dabei geht es vor allem darum, die Lebens­be­din­gungen der armen Stadt­be­völ­ke­rung zu verbessern. Konkret unter­stützt Deutsch­land Partner­städte gezielt in den Bereichen Manage­ment und Infra­struktur­ent­wick­lung und fördert Tech­no­lo­gien rund um die Themen Ener­gie­ef­fi­zienz, Umwelt­technik, Information und Kom­mu­ni­kation.

Das BMZ fördert in mehr als 160 Vorhaben die Leis­tungs­fähig­keit von Städten und Gemeinden. In der finanziellen Zu­sam­men­ar­beit förderte das Ministerium in einem Zeitraum von fünf Jahren im Wert von 3,1 Milliarden Euro die Ver­bes­se­rung der Lebens­situation in Städten.

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