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Kinder- und Jugendrechte

Gemeinsam für Kin­der­rechte: UNICEF zu Gast bei Minister Müller

UNICEF-Geschäfts­führer Christian Schneider, Elhadj As Sy, UNICEF Director Public-Sector Alliances and Resource Mobilization Office, die stell­ver­tre­ten­de UNICEF-Exe­ku­tiv­di­rek­torin Yoka Brandt, Bundes­minister Dr. Gerd Müller und Dr. Jürgen Heraeus, der Vor­stands­vor­sitzende von UNICEF Deutsch­land (von links nach rechts)

17.03.2014 |

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Gerd Müller hat heute mit der stell­ver­tre­ten­den Exekutiv­direktorin des UN-Kinder­hilfs­werkes UNICEF, Yoka Brandt, über die dra­ma­tische Lage in Syrien ge­sprochen. Zu den Gesprächs­part­nern gehörten auch Dr. Jürgen Heraeus, der Vor­stands­vor­sit­zende von UNICEF Deutsch­land und Ge­schäfts­füh­rer Christian Schneider. Im Mittel­punkt des Ge­sprächs stand die Situation der Kinder in Syrien und die Be­rück­sich­ti­gung von Kin­der­rechten in der glo­ba­len Ent­wick­lungs­agenda nach 2015. Beide Seiten betonten das große Potenzial, das in einer ver­stärk­ten Ko­ope­ra­tion von BMZ und UNICEF liegt, vor allem auch bei der Be­wäl­ti­gung dieser beiden politischen He­raus­for­de­run­gen.

Minister Müller bedankte sich für die um­fang­reiche Hilfe, die UNICEF für Kinder und Jugend­liche leistet, die vom syrischen Bürger­krieg be­trof­fen sind oder in die Nach­bar­länder fliehen. Bei seiner Reise nach Jordanien im ver­gan­ge­nen Februar hatte sich der Minister bei seinem Besuch im UNICEF-Projekt "no lost gen­er­a­tion" selbst davon ein Bild gemacht. Das Projekt ermöglicht syrischen Flücht­lings­kindern den Schul­unter­richt. Seit 2012 unter­stützt das BMZ das En­gage­ment von UNICEF in Syrien, Libanon und Jordanien mit über 60 Millionen Euro.

Deutsch­land und UNICEF setzen sich auch dafür ein, dass die Be­dürf­nisse von Kindern und Jugend­lichen in der neuen glo­ba­len Ent­wick­lungs­agenda nach 2015 be­rück­sich­tigt werden. Dabei geht es vor allem um die Stär­kung der Rechte von Mädchen und die Vor­beu­gung und Be­kämp­fung von ge­schlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt. Ge­mein­sam hatten sie im ver­gan­ge­nen Jahr den Kon­sul­ta­tions­pro­zess "WorldWeWant" mit Ju­gend­lichen durch­ge­führt, bei dem diese ihre Vor­stel­lun­gen über die glo­ba­le Agenda ein­brin­gen konnten. Der Prozess soll 2014 fort­ge­setzt werden.

Abschließend lud Minister Müller UNICEF dazu ein, sich am Pro­zess der "Zukunfts­­charta" zu be­tei­li­gen. Damit soll allen re­le­van­ten Akteuren der deut­schen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit er­mög­licht werden, an der Ge­stal­tung der neuen Agenda mit­zu­wirken.

Das Kinderhilfswerk UNICEF ist eine der größten UN-Or­ga­ni­sa­ti­o­nen. Es ist in 190 Nationen aktiv, vor allem in Ent­wick­lungs­ländern. Schwer­punkte von UNICEF sind Gesundheits-, Ernährungs-, und Bildungs­pro­gram­me, humanitäre Hilfe sowie die Durch­setzung der Rechte von Kindern im Rahmen der UN-Kinder­rechts­konvention.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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