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Reise von Minister Müller

Deutsch­land unter­stützt Zentral­afrika­ni­sche Re­publik mit Bei­trag zur Ernährungs- und Ge­sund­heits­ver­sor­gung

Minister Müller: "Hilfs­organi­sa­tionen in der Zentral­afrika­ni­schen Re­pu­blik brauchen Un­ter­stüt­zung. Welt­gemein­schaft darf dem Hungern und Morden in der Zentralafrikanischen Republik nicht tatenlos zusehen."


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und sein französischer Amtskollege Pascal Canfin (links) treffen Catherine Samba-Panza, die Übergangspräsidentin der Zentralafrikanischen Republik.
Bildergalerie öffnen gallery24293309_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20140314_reise_ZAR/Bangui_010_thumb.jpgThomas Köhler/photothek Bildergalerie öffnen

Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller und sein fran­zö­si­scher Amts­kollege Pascal Canfin (links) treffen Catherine Samba-Panza, die Über­gangs­prä­si­dentin der Zentral­afrika­nischen Republik.

Bild: © Thomas Köhler/photothek

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Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller auf einer Presse­kon­fe­renz mit der Über­gangs­prä­si­dentin der Zentral­afri­ka­ni­schen Re­publik, Catherine Samba-Panza, seinem fran­zö­si­schen Amts­kollegen Pascal Canfin und EU-Kom­mis­sar Andris Piebalgs (ganz links) in Bangui

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Gerd Müller besucht in Bangui in der Zentral­afr­ika­ni­schen Re­publik die Not­fall­chi­rur­gie in einem Kranken­haus des In­ter­na­ti­o­nalen Roten Kreuzes und spricht mit Patientinnen.

Bild: © Thomas Köhler/photothek

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Die Gesund­heits­ministerin der Zentral­af­ri­ka­nischen Re­publik, Marguerite Samba, Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Müller und sein fran­zö­si­scher Amts­kollegen Pascal Canfin (rechts) beim Besuch der Not­fall­chirurgie in einem Kranken­haus des In­ter­na­ti­o­nalen Roten Kreuzes in Bangui.

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Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller spricht bei einem Be­such eines Kranken­hauses in der Zentral­afrika­ni­schen Re­publik mit zwei Patientinnen.

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Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller, die Vor­sitzende des Aus­schusses für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung Dagmar Wöhrl und der französische Staats­minister für Ent­wick­lung, Pascal Canfin (rechts) bei ihrem Besuch in der Zentral­afri­ka­nischen Republik

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Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller lässt sich nach der Landung auf dem Flug­hafen in Bangui in der Zentral­afri­ka­nischen Re­publik vom dortigen Sicherheits­offizier die Lage in einem an­liegenden Flücht­lings­lager erklären

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Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller mit seinem fran­zö­si­schen Amts­kollegen Pascal Canfin (rechts) und dem EU-Kom­mis­sar für Ent­wick­lung, Andris Piebalgs (links), bei ihrem ge­mein­sa­men Be­such in der Zentral­afri­ka­ni­schen Republik

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Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller und sein fran­zö­si­scher Amts­kollege Pascal Canfin (links) treffen Catherine Samba-Panza, die Über­gangs­prä­si­dentin der Zentral­afrika­nischen Republik.

Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller auf einer Presse­kon­fe­renz mit der Über­gangs­prä­si­dentin der Zentral­afri­ka­ni­schen Re­publik, Catherine Samba-Panza, seinem fran­zö­si­schen Amts­kollegen Pascal Canfin und EU-Kom­mis­sar Andris Piebalgs (ganz links) in Bangui

Gerd Müller besucht in Bangui in der Zentral­afr­ika­ni­schen Re­publik die Not­fall­chi­rur­gie in einem Kranken­haus des In­ter­na­ti­o­nalen Roten Kreuzes und spricht mit Patientinnen.

Die Gesund­heits­ministerin der Zentral­af­ri­ka­nischen Re­publik, Marguerite Samba, Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Müller und sein fran­zö­si­scher Amts­kollegen Pascal Canfin (rechts) beim Besuch der Not­fall­chirurgie in einem Kranken­haus des In­ter­na­ti­o­nalen Roten Kreuzes in Bangui.

Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller spricht bei einem Be­such eines Kranken­hauses in der Zentral­afrika­ni­schen Re­publik mit zwei Patientinnen.

Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller, die Vor­sitzende des Aus­schusses für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung Dagmar Wöhrl und der französische Staats­minister für Ent­wick­lung, Pascal Canfin (rechts) bei ihrem Besuch in der Zentral­afri­ka­nischen Republik

Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller lässt sich nach der Landung auf dem Flug­hafen in Bangui in der Zentral­afri­ka­nischen Re­publik vom dortigen Sicherheits­offizier die Lage in einem an­liegenden Flücht­lings­lager erklären

Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller mit seinem fran­zö­si­schen Amts­kollegen Pascal Canfin (rechts) und dem EU-Kom­mis­sar für Ent­wick­lung, Andris Piebalgs (links), bei ihrem ge­mein­sa­men Be­such in der Zentral­afri­ka­ni­schen Republik

14.03.2014 |

Die Bun­des­re­pu­blik stellt der Zentral­afrika­nischen Republik 8,5 Millio­nen Euro bereit, um dazu beizu­tragen, die Lebens­be­din­gun­gen der Men­schen im dem an Hunger und Gewalt lei­denden Land zu ver­bessern. Außer­dem unter­stützt Deutsch­land das Welt­ernäh­rungs­pro­gramm mit 1,5 Millionen Euro für Flücht­linge aus der Zentral­afrika­nischen Re­publik in der Demokratischen Republik Kongo. Dies sagte der Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, Dr. Gerd Müller, auf seiner Reise in die Zentral­afrika­nische Re­publik zu.

Minister Müller: "Die Vertre­terinnen und Ver­treter der Hilfs­organi­sa­tionen leisten einen enor­men Beitrag ange­sichts der gefähr­lichen und katastro­phalen Lage in der Zentral­afrika­ni­schen Repu­blik. Sie brauchen eine ko­ordinierte Un­ter­stüt­zung. Die gemein­same Reise mit meinem franzö­sischen Amts­kollegen, EU-Kom­missar Piebalgs und dem OECD-DAC-Vor­sitzen­den ist des­halb ein wich­tiges Signal. Wir wollen das Hungern und Morden mitten in Afrika nicht hin­nehmen."

Konkret sagte Bun­des­mi­nis­ter Müller die Un­ter­stüt­zung einer Not­hilfe-Ope­ration des Welt­ernäh­rungs­pro­grammes in der Zentral­afrika­nischen Republik zur Er­näh­rungs­siche­rung und Nahrungs­mittel­hilfe über 3,5 Millionen Euro zu. Zudem stellte er 5 Millionen Euro als Über­gangs­hilfe zur nach­haltigen Er­näh­rungs­siche­rung zur Ver­fügung und zur kurz­fristigen Wieder­her­stellung der Infra­struk­tur in den Bereichen Wasser, Sanitär, Hygiene.

Müller war Donnerstag­abend in der Zentral­afrika­nischen Re­publik ge­landet. Begleitet wird der Minister von der Vor­sitzen­den des Bundes­tags­aus­schusses für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, Dagmar Wöhrl. Gemein­sam mit dem französischen Staats­minister für Ent­wick­lung beim Außen­minister, Pascal Canfin, dem EU-Kom­missar für Ent­wick­lung, Andris Piebalgs, und Erik Solheim, dem Vorsitzen­den des De­vel­op­ment Assistance Committee der OECD, kurz DAC, infor­mierte sich Müller über die Lage in der Zentral­afrika­ni­schen Re­publik und die Hilfs­möglich­keiten. Die Reise war Ergeb­nis der Gespräche zwischen Minister Müller und seinem franzö­sischen Amts­kollegen Canfin anläss­lich des deutsch-franzö­sischen Minister­rats am 20. Februar 2014 in Paris.

Auf dem Pro­gramm des knapp 2-tägigen Be­suches stehen zahl­reiche Gespräche mit Vertre­terinnen und Ver­tretern von Hilfs- und Menschen­rechts­organi­sationen vor Ort. Außer­dem trifft Müller die Übergangs­präsi­dentin der Zentral­afrika­ni­schen Republik, Catherine Samba-Panza.

Minister Müller: "Akute Auf­gaben in der Zentral­afrika­nischen Re­publik sind hu­mani­täre Hilfe und Er­näh­rungs­siche­rung, die Stabi­lisierung der Sicher­heits­lage und die Wieder­her­stellung funktions­fähiger staat­licher Struk­turen. Ent­scheidend für die Lösung des Kon­flikts ist der politische Prozess des Landes. Die Zentral­afrika­nische Re­publik muss zu Sicher­heit und Ord­nung zurück­kehren, dies ist ein länger­fristiger Prozess. Ziviles En­gage­ment kann neben der huma­nitären Not­hilfe einen ent­schei­denden Beitrag dazu leisten, die Strukturen des völlig zerstörten Landes wieder auf­zubauen."

Minister Müller wird seinen Besuch in der Zentral­afrika­nischen Republik am späten Freitag­nach­mittag be­enden.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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