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Bun­des­mi­nis­ter Müller beim German-African Business Day: Wirt­schaft­liche Be­deu­tung Afri­kas er­kennen


Bundesminister Müller während seiner Rede beim German-African Business Day

26.06.2014 |

Berlin – Das wirt­schaft­liche Poten­zial Afri­kas wird im­mer noch unter­schätzt: Anläss­lich des vom Afri­ka-Ver­ein der deut­schen Wirtschaft e.V. aus­gerich­te­ten "German-African Business Day" in Berlin wiesen die an­we­sen­den Ver­tre­terin­nen und Ver­tre­ter aus Po­litik und Wirt­schaft ge­mein­sam auf die wach­sen­de Be­deu­tung deutsch-afri­ka­ni­scher Wirt­schafts­ko­ope­ra­tio­nen hin. Bun­des­mi­nis­ter Müller und die deut­sche Wirt­schaft war­ben glei­cher­maßen für eine stär­kere Zu­sam­men­ar­beit auf dem Kon­ti­nent.

"Afri­ka­ni­sche Märk­te werden für deut­sche Firmen immer wich­tiger. Schon heute be­schäf­tigen Un­ter­neh­men aus Deutsch­land vor Ort mehr als 200.000 Men­schen", er­klärte Dr. Stefan Liebing, Vor­sitzen­der des Afri­ka-Ver­eins der deut­schen Wirt­schaft wäh­rend der Eröff­nung. "Das En­gage­ment liegt aber noch weit hinter den Mög­lich­keiten. Allein im Bereich Energie rech­nen wir in den nächsten Jahren mit einem mög­lichen Auf­trags­volu­men für deut­sche Fir­men von mehr als 80 Milliar­den Euro."

Weitere Chan­cen lägen im Infra­struktur­aus­bau und der Ge­sund­heits­ver­sor­gung. Hier könne eine ver­stärkte Zu­sam­men­ar­beit von Politik und Wirt­schaft wichtige Wachs­tums­im­pulse setzen. Die neuen afrika­poli­ti­schen Leit­li­nien der Bun­des­re­gie­rung seien ein wich­tiger Schritt in diese Rich­tung.

Bun­des­mi­nis­ter Müller, zu­gleich Schirm­herr des German-African Business Day, schil­derte in seiner Rede das große Poten­zial des Konti­nents und seine rasante Ent­wick­lung in wirt­schaft­licher, sozialer und politi­scher Hinsicht. Zeit­gleich appellier­te er an die Unter­nehmen, diese sich bieten­den Chan­cen in Afrika zu nutzen: "Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit lässt sich aus­ge­zeich­net mit verant­wortungs­vollem privat­wirtschaft­lichem En­gage­ment ver­binden. Afrika macht erst zwei Pro­zent des Außen­handels-Volu­mens der deut­schen Wirt­schaft aus. Das ist stark aus­bau­fähig. Viele afrika­nische Staaten haben enor­me Wachs­tums­raten, der afri­kani­sche Konti­nent mit seinen jun­gen Men­schen bietet hervor­ragen­de In­vestitions­chancen. Deutsche Unter­nehmen haben mo­dernes Know-how für die Lö­sung der Zukunfts­fragen, von Klima- und Energie­technik über Mobilitäts­lösun­gen bis hin zur Medi­zin zu bieten."

Am "German-African Business Day" nahmen mehr als 100 Gäste aus Wirt­schaft, Politik und Ge­sell­schaft teil. Unter ihnen die Gruppe der Afrika­nischen Bot­schafter in Deutsch­land sowie zahl­reiche Ehren­gäste aus Afrika und Deutsch­land. Ziel der Veran­staltung ist es, mit den verschie­denen Ak­teuren anhand von Erfolgs­geschich­ten deutscher Unter­nehmen in einen Dialog über die wirt­schaft­lichen Poten­ziale Afrikas zu treten.

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