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African Economic Outlook

"Afrika kann sich nur durch in­ter­natio­nale Arbeits­teilung ent­wickeln"

Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn zur Vor­stellung des African Economic Outlook "Globale Wert­schöpfungs­ketten und Afrikas In­dus­tri­alisierung" in Berlin

Vorstellung des African Economic Outlook "Globale Wertschöpfungsketten und Afrikas Industrialisierung" in Berlin

06.06.2014 |

Berlin – "Eine verbesserte Ein­bindung der afri­ka­ni­schen Volks­wirt­schaften in regionale und in­ter­natio­nale Wert­schöpfungs­ketten ist eine zentrale Vor­aus­setzung für eine erfolg­reiche wirt­schaft­liche Ent­wick­lung auf dem Kon­ti­nent." Dies betonte der Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tär Thomas Silberhorn in seiner heutigen Rede an­lässlich der Vor­stellung des African Economic Out­look in Berlin.

Silberhorn: "Der Anteil Afrikas am Welt­handel betrug 2013 nur 3 Prozent. Auch der Handel zwischen den afrikanischen Staaten ist im Vergleich zu anderen Regionen der Welt unter­ent­wickelt. Die in­ter­natio­nale Arbeits­teilung ist aber der Weg, um in den afri­ka­ni­schen Staaten eine dynamische Wirtschaft zu ent­wickeln, Ausschlaggebend dafür ist ein Abbau regionaler Handels­hemmnisse. Das ermöglicht neue Wert­schöpfung, die Be­schäf­ti­gung schafft und bei den Menschen an­kommt."

Der jährlich von der Afri­ka­nischen Ent­wick­lungs­bank ge­mein­sam mit der OECD und dem Ent­wick­lungs­pro­gramm der Vereinten Nationen ver­öffent­lichte Bericht unter­sucht in diesem Jahr die Chancen der Inte­gration von afrikanischen Volks­wirt­schaften in globale Wert­schöpfungs­ketten. Am Beispiel der Auto­mobil­industrie Süd­afrikas und dem Auf­bau von land­wirt­schaftlichen Wert­schöpfungs­ketten in Ghana, Kenia und Äthiopien zeigt der Bericht, wie es durch In­­ves­ti­­tio­nen in Aus- und Weiter­bildung, durch gezielte wirt­sch­afts­politische Programme und eine führende Rolle der Privat­­wirt­schaft ge­lungen ist, die Wett­be­werbs­fähig­keit und damit die Ex­port­fähig­keit zu ver­bessern.

Silberhorn: "Das BMZ sieht sich durch den dies­jährigen African Economic Out­look in seiner Linie be­stätigt, in der Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit mit Afrika noch stärker beim Auf- und Aus­bau von Fach­wissen und der För­de­rung privat­wirt­schaftlicher Initiativen an­zu­setzen. Durch die För­de­rung von regionalen Agrar­wert­schöp­fungs­ketten wie zum Beispiel für Cashew, Baumwolle und Kakao wollen wir unsere afrikanischen Partner­länder unter­stützen, mit in­ter­national kon­kur­renz­fähigen Waren nicht nur den Eigen­be­darf zu decken, sondern einen besseren Zu­gang zu den in­ter­na­ti­o­nalen Märkten zu be­kommen."

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