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Globale Nachhaltigkeitsziele

Thomas Silberhorn beim In­ter­na­ti­o­nalen Forum für Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit in New York


09.07.2014 |

Berlin / New York – In der Debatte um eine neue globale Ent­wick­lungs­agenda will Deutsch­land einen starken Beitrag ein­brin­gen. Das bekräftigte der Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ), Thomas Silberhorn, vor seiner Reise zu den Vereinten Nationen in New York. Dort wird er am In­ter­na­ti­o­nalen Forum für Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit vom 10. bis 11. Juli 2014 teilnehmen.

Silberhorn: "Wir müssen jetzt einen intensiven Dialog zwischen allen Akteuren führen, damit die General­ver­samm­lung der Vereinten Nationen im nächsten Jahr eine neue Agenda globaler Nach­hal­tig­keits­ziele ver­ab­schie­den kann. Dabei gilt es sicher­zu­stellen, dass die Be­dürf­nisse der Menschen in den Mittel­punkt von globalen Ziel­set­zun­gen und politischem Handeln gestellt werden. Niemand darf dabei zurück­ge­las­sen werden! In Deutsch­land arbeiten wir unter dem Motto 'EineWelt – Unsere Ver­ant­wor­tung' gerade an einem breiten gesell­schaft­lichen Konsens darüber, was jeder Einzelne von uns für eine global nach­hal­tige Ent­wick­lung tun kann. Mit einer Zukunfts­charta wollen wir den Beitrag Deutsch­lands für die Zukunft unseres Planeten kon­kre­ti­sie­ren und in die in­ter­natio­nale Debatte einbringen."

Bei dem Treffen in New York geht es um die Aus­ge­stal­tung einer künftigen globalen Partner­schaft. Diese wird als ent­schei­den­de Grund­lage gesehen für eine neue Nach­hal­tig­keits- und Ent­wick­lungs­agenda, die die in­ter­natio­nale Ge­mein­schaft im kom­men­den Jahr er­ar­bei­ten will, wenn die Mil­len­ni­ums­ent­wick­lungs­ziele der Vereinten Nationen auslaufen.

Erwartet werden Vertreter von Ent­wick­lungs-, Schwellen- und Industrie­ländern, von Parlamenten, Zivil­ge­sell­schaft, Wirtschaft, Stiftungen und in­ter­na­ti­o­nalen Or­ga­ni­sa­ti­o­nen. Gemeinsam werden sie der Frage nach­gehen, wie sich alle rele­van­ten Akteure in den neuen Ziele­katalog ein­bringen können, wie dieser weltweit Wirk­sam­keit entfalten kann und welche Mög­lich­keiten es gibt, ihn regel­mäßig zu überprüfen.

Das Development Cooperation Forum (DCF) wird alle zwei Jahre vom Sozial- und Wirt­schafts­rat der Vereinten Nationen (ECOSOC) zu ak­tu­el­len Schwer­punkt­themen der in­ter­na­ti­o­nalen Ent­wick­lungs­po­li­tik ausgerichtet.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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