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Green Economy

Par­la­men­ta­rischer Staats­sekre­tär Schmidt eröffnet Ent­wick­lungs­po­li­tisches Fo­rum zu Um­welt-Inno­vations­systemen


Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt bei der Eröffnung des Entwicklungspolitischen Forums „Umwelt-Innovationssysteme in Entwicklungsländern – Herausforderungen und Potenziale für die Internationale Zusammenarbeit“

27.01.2014 |

Berlin – Christian Schmidt, Par­la­men­ta­rischer Staats­sekre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, eröffnet heute in Berlin das Ent­wick­lungs­po­litische Forum "Umwelt-In­no­vationssysteme in Ent­wick­lungs­ländern – He­raus­for­de­run­gen und Potenziale für die In­ter­natio­nale Zusammenarbeit" (Eco-Innovation Systems in Developing Countries: Challenges and Opportunities for in­ter­national co­op­er­a­tion).

Auf dem Forum werden Vertreter der bi- und multilateralen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit, Unternehmen und Wissenschaftler aus Europa, Ent­wick­lungs- und Schwellen­ländern zusammenkommen und sich über Möglichkeiten aus­tauschen, wie Umweltinnovationen negative Auswirkungen von Wachstum auf die Umwelt in Ent­wick­lungs­ländern verringern können.

Dazu erklärt Christian Schmidt: "Ein dynamischer Privatsektor ist ein ent­schei­dender Faktor für den Einstieg in eine Green Economy: Nur wenn es uns gelingt, Innovationen im Umweltbereich schnell zu entwickeln und zu ver­brei­ten, können wir den He­raus­for­de­run­gen des 21. Jahrhunderts begegnen. Gleichzeitig bieten neue Technologien und kreative Lösungen in diesem Bereich auch große wirt­schaft­liche Chancen: Wer sich hier an die Spitze der Bewegung setzt, kann sich neue Märkte und unausgeschöpfte Geschäftspotenziale erschließen."

Die deutsche Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit fördert die Privat­wirt­schaft in Ent­wick­lungs­ländern mit zuletzt bis zu 916 Millionen Euro (2012). Speziell Um­welt­in­no­vationen werden beispielsweise in Ägypten, Algerien und Äthiopien über Geschäftsplan-Wettbewerbe, Sommerakademien und Inkubatoren für "grüne Existenzgründer" unterstützt. Ziel ist es, gerade junge Menschen dazu an­zu­regen, die Marktchancen von Umweltinnovationen zu entdecken und sie dabei zu unterstützen, ihre Ideen konsequent und marktorientiert umzusetzen.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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