Hauptinhalt

Ernährungssicherung

Dr. Kitschelt er­öff­net Jahres­treffen der German Food Partnership


Dr. Friedrich Kitschelt eröffnet das Jahrestreffen der German Food Partnership (GFP)

16.01.2014 |

Berlin - Gestern Vor­mittag eröff­nete der desig­nierte Staats­­sekre­­tär des BMZ, Dr. Friedrich Kit­schelt, das Jahres­treffen der German Food Partnership (GFP). Er be­kannte sich klar zur Fort­führung der Initia­tive.

In seiner Be­grüßungs­rede unter­strich der Staats­sekre­tär die heraus­ra­gende Be­deu­tung der Er­näh­rungs­siche­rung und der länd­lichen Ent­wick­lung für die Arbeit des BMZ. "Wir wer­den diesen Bereich massiv aus­bauen und neue, auf Wir­kung aus­gerich­tete Leucht­turm­vor­haben voran­bringen", so Kit­schelt. Eine weiter­hin rapide wach­sende Welt­bevöl­kerung nach­hal­tig mit Nah­rungs­mitteln zu ver­sor­gen sei eine zen­trale He­raus­for­de­rung, der sich das BMZ heute widmen müsse. Von beson­derer Bedeu­tung sei in diesem Zu­sammen­hang auch die ent­wick­lungs­po­liti­sche Gestal­tungs­kraft der Privat­wirt­schaft. Nur gemein­sam können Staat, Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft das Ziel einer Welt ohne Hunger und Mangel­ernährung erreichen.

Ein wichtiger Tages­ordnungs­punkt der Jahres­tagung war auch die Vor­stellung eines "Guide to the German Food Partnership", in dem die ent­wick­lungs­po­litischen Vor­gaben für zukünf­tige GFP-Projekte verbind­lich und trans­pa­rent nieder­gelegt sind. In diesen Leit­linien steht expli­zit, dass alle Pro­jekte der German Food Partnership einen Beitrag leisten sollen, dem Recht auf Nah­rung Gel­tung zu verschaffen. Als wichtige Aspekte werden unter anderem der Zugang zu Land, die Ver­pflichtung auf nach­hal­tige Produktions- und Verar­beitungs­methoden sowie die Bewah­rung der gene­tischen Viel­falt genannt.

Die German Food Partnership wurde von deutschen Unter­nehmen der Agrar- und Ernährungs­wirt­schaft an­geregt und im Juni 2012 unter der Schirm­herr­schaft des BMZ ins Leben ge­rufen. Gemein­sam mit dem BMZ haben sich rund 35 Unter­nehmen dazu ver­pflichtet, um­fassende und nach­hal­tige Vorhaben zur Ver­bes­se­rung der Ernährungs­situation in Ent­wick­lungs- und Schwellen­ländern zu starten. Das Jahres­treffen diente unter anderem dem Aus­tausch der an den Projekt­konsortien beteiligten Unter­nehmen.

Die ersten vier Vor­haben der German Food Partnership wurden am 5. November 2013 in Berlin öffent­lich präsen­tiert. Sie zielen auf die För­derung von vornehm­lich klein­bäuerlichen Be­trieben in Asien und Afrika ab. Im Fokus stehen die Wert­schöpfungs­ketten Reis, Kartoffeln und Öl­saaten. Gemein­sam wollen die deutsche Wirt­schaft und das BMZ die Lebens­situation der klein­bäuer­lichen Familien verbessern und eine verläss­liche Versor­gung mit Grund­nahrungs­mitteln herbei­führen. Darüber hinaus widmen sich die Vorhaben der chronischen Unter­versorgung mit wichtigen Spuren­elementen und Vitaminen.
 

Kurzlink zu dieser Meldung

Weitere Informationen

BMZ-Presseservice

Journalistinnen und Journalisten können sich hier in den BMZ-Presseverteiler aufnehmen lassen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen