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Kompetenzen bündeln

Deutsch-israelische Re­gie­rungs­konsultationen: Tri­laterale Ko­opera­tion ist Erfolgsgeschichte


Unterzeichnung der Vereinbarung zur trilateralen Kooperation bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Jerusalem: der stellvertretende israelische Außenminister Ze’ev Elkin und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

25.02.2014 |

Dr. Gerd Müller, Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, betonte bei den heutigen deutsch-israelischen Re­gie­rungs­kon­sul­ta­tionen in Jerusalem die Erfolge der deutsch-isra­elischen tri­la­te­ralen Kooperation in Afrika.

Dr. Gerd Müller: "Die israelisch-deutsche Kooperation im Bereich Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit ist ein wichtiger Bestandteil der besonderen Beziehung beider Länder. Gemeinsam haben sich Israel und Deutsch­land das Ziel gesetzt, ins­be­son­dere in Afrika zur Erreichung der Millenniumsziele beizutragen. Dabei bündeln Israel und Deutsch­land im Rahmen sogenannter Drei­ecks­ko­opera­tionen ihre spezifischen Kompetenzen. Die Erfolge vor Ort zeigen ganz klar: Das ist ein innovatives Modell für die Zukunft."

Konkret zeigt sich der Mehr­wert von Drei­ecks­ko­opera­tion zum Beispiel in Kenia: hier fördern Deutsch­land, Israel und Kenia gemeinsam ein Projekt zur klein­bäuerlichen Tilapia-Fischzucht. Durch alternative Ein­kommens­quellen (zum Beispiel durch die Einrichtung von Fisch­teichen und begleitende Beratung) wird der Druck auf die Fisch­gründe reduziert und so das ökologische Gleich­ge­wicht des Viktoriasees verbessert.

Die Kombination der israelischen Expertise im Bereich Fischzucht, der deutschen Förderung von Wert­schöpfungs­ketten und der kenianischen In­ves­ti­tio­nen haben dabei maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beigetragen.

Während ihres Treffens unterzeichneten Minister Dr. Müller und der israelische Vize-Außen­minister Ze’ev Elkin eine Ver­ein­barung zur Fort­führung und Aus­weitung der Ko­opera­tion zwischen dem BMZ und der israelischen Ent­wick­lungs­be­hörde MASHAV.

Neben der be­stehenden Ko­opera­tion in Ghana, Äthiopien und Kenia sollen künftig auch Projekte in Burundi, Burkina Faso und Kamerun umgesetzt werden. Der Schwerpunkt der Kooperationen reflektiert die technische Kompetenz beider Länder und liegt daher auf den Themen­feldern Wasser- und Boden­ressourcen, Be­wässerung in der Land­­wirt­schaft, Degradation, Desertifikation und Wasser­wirt­schaft/Ab­wasser. Dies wird auch in der ge­meinsamen Er­klärung der beiden Kabinette zum Ab­schluss der Re­gie­rungs­kon­sul­ta­tionen auf­gegriffen.

Die deutsch-israelischen Re­gie­rungs­kon­sul­ta­tionen unter Leitung von Bundes­kanzlerin Merkel und Premier­minister Netanyahu finden dieses Jahr in Jerusalem statt.

Ein Video über die trilaterale Kooperation am Viktoriasee in Kenia finden Sie hier:


Trilaterale Kooperation am Viktoriasee

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20.09.2012 - Den Fischern am Viktoriasee in Kenia ist durch Überfischung und Verschmutzung nach und nach die Lebensgrundlage entzogen worden. In einer trilateralen Kooperation zwischen Deutsch­land, Israel und Kenia hat sich das BMZ am Aufbau von Aquakulturen und an der Vermittlung von entsprechendem Fachwissen beteiligt, um den Menschen Lebensgrundlage und Perspektive zurückzugeben. (Video in englischer sprache, deutsche Untertitel können durch Klick auf "CC" zugeschaltet werden.)

20.09.2012

Den Fischern am Viktoriasee in Kenia ist durch Überfischung und Verschmutzung nach und nach die Lebensgrundlage entzogen worden. In einer trilateralen Kooperation zwischen Deutsch­land, Israel und Kenia hat sich das BMZ am Aufbau von Aquakulturen und an der Vermittlung von entsprechendem Fachwissen beteiligt, um den Menschen Lebensgrundlage und Perspektive zurückzugeben. (Video in englischer sprache, deutsche Untertitel können durch Klick auf "CC" zugeschaltet werden.)


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