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Berlinale

Sonder­preis "CINEMA fair­bindet" geht an Do­ku­men­tar­film "Con­cerning Violence"

Gruppenbild: Verleihung des entwicklungspolitischen Sonderfilmpreises "CINEMA fairbindet" an den Dokumentarfilm "Concerning Violence"

16.02.2014 |

Berlin – Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) hat heute zum vierten Mal den ent­wick­lungs­po­li­tischen Sonder­film­preis "CINEMA fairbindet" im Rahmen der Berlinale ver­geben.

Preisträger ist in diesem Jahr der schwedische Do­ku­men­tar­­filmer und Fernseh­journalist Göran Hugo Olsson mit seinem Film "Concerning Violence" – ein Film, der die afrikanische Freiheits­bewegung der 1960er und 1970er Jahre thema­ti­siert. Neu entdecktes Archiv­material über die gewaltsame Konfrontation mit der Kolonialmacht wird kombiniert mit Zitaten von Frantz Fanons "Die Verdammten dieser Erde", vor­gelesen von Lauryn Hill.

CINEMA fairbindet zeichnet jedes Jahr einen heraus­ra­gen­den Spiel- oder Do­ku­men­tar­film aus, der globale Themen der Ent­wick­lungs­po­li­tik in Szene setzt, den interkulturellen Dialog fördert und das Publikum ermutigt, seinen Blickwinkel und seine Ansichten zu überdenken. Eine unabhängige dreiköpfige in­ter­natio­nale Jury hat den Preisträger 2014, "Concerning Violence", aus dem Programm der In­ter­na­ti­o­nalen Filmfestspiele Berlin ausgewählt. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro versehen.

Das BMZ fördert zudem eine deutschlandweite Tour des Siegerfilms durch über 20 Kinos.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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