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Senior Experten Service

Par­la­men­ta­rischer Staats­sekre­tär Hans-Joachim Fuchtel zu Besuch beim SES

An­er­kennung für das Ehren­amt in der Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit


04.02.2014 |

Bonn – Am Dienstag war Hans-Joachim Fuchtel zu Gast beim SES. Im Gespräch mit SES-Geschäfts­führerin Dr. Susanne Nonnen zeigte der neue Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung großes Interesse an den weltweiten Aktivitäten des SES und äußerte sich anerkennend über den Beitrag des Ehrenamts in der Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit.

"Ich teile die in jeder Hinsicht positive Haltung von Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller zum SES. Auch ich schätze Ihre Arbeit sehr", sagte Staats­sekre­tär Fuchtel. Er freue sich zu hören, dass der SES, nicht zuletzt dank Un­ter­stüt­zung des Bundes­ministeriums für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ), im vergangenen Jahr 1.550 Einsätze in 90 Ländern habe durch­führen können und für 2014 eine Erhöhung auf 1.600 Einsätze im Ausland plane.

Auch die regionale Verteilung dieser Experten­ein­sätze mit Schwer­punkt im Raum Afrika über­zeugte den Staats­sekretär. Gleiches gilt für die Tatsache, dass das Gros aller SES-Einsätze in kleinen und mittleren Unternehmen und Ein­richtungen der beruflichen Bildung stattfindet.

"Als Stiftung der deutschen Wirtschaft sehen wir unsere Haupt­auf­gabe darin, die Mitarbeiter kleinerer Firmen und Betriebe vor Ort zu qualifizieren und – mit Blick auf die hohe Jugend­arbeits­losig­keit in weiten Teilen der Welt – den Aus­bildungs­be­reich mit unseren Erfahrungen aus dem dualen System zu stärken", erläuterte SES-Chefin Nonnen. Beides kräftige die lokale Wirtschaft, fördere unter­nehmerische Initiative und gebe wichtige Impulse für eine nach­hal­tige Ent­wick­lung.

Die Zu­sam­men­ar­beit zwischen SES und BMZ hat eine lange Tradition. Seit Gründung des SES im Jahre 1983 ermöglicht das Ministerium die meisten SES-Einsätze im Ausland – eine über 30-jährige Kooperation mit Zukunft.

Der SES – die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für in­ter­natio­nale Zu­sam­men­ar­beit – gibt mit Fachleuten im Ruhe­stand aus über 50 Branchen Hilfe zur Selbst­hilfe. SES-Einsätze finden vor­wiegend in den Ent­wick­lungs- und Schwellen­ländern Afrikas, Asiens und Latein­amerikas sowie in Mittel- und Osteuropa statt, aber auch in Deutsch­land. Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat der SES über 30.000 Einsätze in gut 160 Ländern durchgeführt.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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