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Myanmar

Bundesminister Müller trifft Friedens­nobelpreis­trägerin Aung San Suu Kyi


Entwicklungsminister Gerd Müller und die myanmarische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

11.04.2014 |

Berlin – Im Rahmen ihres Deutschlandbesuchs vom 10. bis 14.04. war Aung San Suu Kyi am Freitag zu Gast im BMZ: Dort traf die myanmarische Friedens­nobel­preis­trägerin und Oppositions­politikerin Bundes­ent­wick­lungs­minister Dr. Gerd Müller zum Gespräch.

Entwicklungsminister Gerd Müller und die myanmarische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

Bundesminister Müller begrüßt Aung San Suu Kyi vor dem Dienstsitz des BMZ in Berlin.
Foto: Michael Gottschalk/photothek

Im Zentrum stand das ent­wick­lungs­politische En­gage­ment Deutsch­lands – erst im April 2012 war die bilaterale Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit mit Myanmar wieder auf­ge­nommen worden.

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Müller: "Es ist mir eine Ehre, Aung San Suu Kyi in Deutsch­land empfangen zu dürfen – ziemlich genau zwei Jahre, nachdem die EU-Sank­ti­onen gegen Myanmar gefallen sind und damit auch der Weg für die Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit wieder frei ist. Aung San Suu Kyis Einsatz für eine ge­walt­lose Demo­kra­ti­sie­rung hat einen wesentlichen Beitrag zur Öffnung des Landes geleistet. Ihre Kraft und ihr Wille zum politischen En­gage­ment, die Aung San Suu Kyi auch unter jahrzehntelangem Hausarrest aufbrachte, beeindrucken mich zutiefst. Ich bin mir sicher, dass die Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit und die Partner­schaft zwischen unseren beiden Ländern hiervon nur profitieren können. Myanmar ist ein Land mit großem Potenzial."

Myanmar erlebt seit zweieinhalb Jahren einen durch die Regierung initiierten Re­form­pro­zess, in dessen Zuge auch Aung San Suu Kyi aus ihrem 15-jährigen Hausarrest entlassen wurde. Nach über 20 Jahren hat Deutsch­land im Frühjahr 2012 die bilaterale staatliche Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit wie­der ­auf­ge­nom­men. Schwerpunkt der gemeinsamen Zu­sam­men­ar­beit ist die nach­hal­tige Wirt­schafts­ent­wick­lung. Ziel ist es, vor allem kleine und mittel­ständische Unter­nehmen zu fördern und Arbeit gerade in länd­lichen Regionen zu schaffen. Dadurch will Deutsch­land den Re­form­pro­zess und die nationale Aussöhnung unterstützen.

Entwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit der myanmarischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

Bundesminister Müller im Gespräch mit der myanmarischen Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi.
Foto: Michael Gottschalk/photothek

Erste greifbare Erfolge zeichnen sich bereits ab: Die deutsche Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit arbeitet zum Beispiel mit Mango- und Teebauern im Shan-Staat zusammen, um dort die Wert­schöp­fungs­ketten und damit die Ein­kommens­mög­lich­keiten für die Bevölkerung zu ver­bessern. Deutsche Ex­per­ten sind auch im Be­rufs­bil­dungs­sektor aktiv. Außerdem wird die Zu­sam­men­ar­beit im Bereich ländliche Ent­wick­lung vertieft, zum Beispiel durch länd­lichen Wegebau, dezentrale Elektrifizierung und Aus­bildung.

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