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Logo: Weltwärts - Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Urheberrecht: BMZ

30.01.2012
"weltwärts" wird Gemeinschaftswerk

Nach ab­ge­schlossener Eva­luie­rung des ent­wick­lungs­poli­tischen Frei­willigen­dienstes "welt­wärts" setzen das BMZ und die zivil­gesell­schaft­lichen Träger Akzente in der Zu­sam­men­arbeit und der Pro­fi­lie­rung des Programms.

Dirk Niebel, Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung: "Die jetzt ab­ge­schlossene um­fas­sende Eva­luie­rung des Frei­wil­ligen­dienstes 'welt­wärts' be­schei­nigt dem Pro­gramm hohe Rele­vanz für eine junge Ziel­gruppe, gute Effi­zienz in der Um­set­zung und weit­gehende Effek­ti­vi­tät mit Blick auf die Ziel­er­reichung. Wir werden 'welt­wärts' daher weiter­führen und weiter­ent­wickeln. Die Eva­luie­rung empfiehlt dazu eine weitere Schär­fung des Pro­fils als ent­wick­lungs­poli­tischer Frei­willigen­dienst, bei­spiels­weise im Hin­blick auf die Stär­kung der Arbeit mit Rück­kehrern, der fachlich-päda­gogischen Be­glei­tung der Frei­wil­ligen sowie ge­zielte Maß­nahmen zur Ein­be­zie­hung bisher kaum er­reichter Ziel­gruppen wie junger Menschen mit Haupt- oder Real­schul­abschluss und abgeschlossener Berufsausbildung."

Niebel weiter: "Die Auf­ar­bei­tung der Er­geb­nisse und Empfeh­lungen der Eva­luie­rung er­folgt jetzt durch Arbeits­gruppen, in denen die Träger­orga­ni­sa­tionen, das BMZ und das in der Service­stelle 'Engage­ment Global' an­ge­siedelte tech­nische Sekre­tariat des Pro­gramms be­tei­ligt sind. Ins­be­son­dere stehen die Stär­kung des ent­wick­lungs­poli­tischen Profils, die Sicherung von Qualität und Wir­kung, die Ver­ein­fachung bei Ver­fahren und Instru­menten sowie die Novel­lierung von Man­daten und Ver­ant­wort­lich­keiten im Mittel­punkt. Dabei geht es auch darum, den Subsi­diari­täts­gedanken im Bereich des ent­wick­lungs­politischen Frei­willigen­dienstes weiter zu stärken."

Die zivilgesell­schaft­lichen Träger des Frei­willigen­dienstes wür­digten den Elan, mit dem das Minis­terium ge­mein­sam mit den über 200 zivil­gesell­schaft­lichen Trägern auf die Ent­wick­lung des Gemein­schafts­werks "welt­wärts" zu­geht. "Die Zeiten, in denen wir uns über den Slo­gan 'der Frei­willigen­dienst des BMZ' streiten mussten, sind offen­bar vor­bei. Ge­mein­sam mit dem Minis­terium neh­men wir die Fort­ent­wick­lung des Pro­gramms an den Punkten auf, an denen die zivil­gesell­schaft­lichen Träger, die Partner­orga­ni­sa­tionen sowie aktive und zurück­ge­kehrte Frei­wil­lige schon seit längerem gerne an­ge­packt hätten", meint Jürgen Deile vom Evan­ge­lischen Ent­wick­lungs­dienst, der auf zivil­gesell­schaft­licher Seite die Pro­gramm­steuerungs­gruppe ko­ordi­niert. "Bei der Arbeit an diesen In­halten wird allen Be­tei­ligten klar, dass ein als Ge­mein­schafts­werk von Staat und Zivil­gesell­schaft kon­zi­piertes Pro­gramm 'welt­wärts' als ent­wick­lungs­poli­tisches Instru­ment von großer Be­deu­tung für die gesell­schaft­liche Ver­ankerung von Ent­wick­lungs­politik ist. Dabei ist auch die An­sied­lung des Gemein­schafts­werks 'weltwärts' im BMZ wichtig. Denn ohne diese An­sied­lung ver­löre das Pro­gramm seine pro­gram­matische Schärfe."

Die umfassende Eva­luie­rung von "welt­wärts", die jetzt vom Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung vor­ge­legt wurde, ist durch Rambøll Manage­ment Con­sulting un­ab­hän­gig er­ar­bei­tet worden.

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