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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: Thomas Ecke

27.01.2012
Dirk Niebel zum zehn­ten Ge­burts­tag des GFATM

Dirk Niebel, Bundes­mi­nister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, gratu­liert dem Glo­ba­len Fonds zur Be­kämp­fung von AIDS, Malaria und Tuberkulose (GFATM) zum zehn­jähri­gen Be­stehen.

Dirk Niebel: "Der Glo­ba­le Fonds leistet einen be­deu­ten­den Bei­trag für das Errei­chen der Millen­niums­ent­wick­lungs­ziele – mit dem Kampf gegen AIDS, Tuber­ku­lose und Mala­ria hilft der Fonds Jahr für Jahr hundert­tausen­den Men­schen. Bislang haben aller­dings Mittel­fehl­verwen­dun­gen seine Effek­ti­vi­tät einge­schränkt. Wir befin­den uns des­halb in engem Dialog mit dem GFATM. Es geht um einen Neu­an­fang und um die Über­win­dung der im ver­gan­ge­nen Jahr ent­stan­de­nen Ma­nage­ment- und Ver­trauens­krise beim GFATM. Wir haben die klare Erwar­tung, dass die Re­form­beschlüsse von Ende 2011 rasch, voll­stän­dig und im Zeit­plan um­ge­setzt werden. Nur so kann der Fonds in Zu­kunft einen opti­malen Beitrag zur Versor­gung von Kran­ken leisten – und nur dann wird die Bundes­regie­rung weiter mit dem Fonds zu­sammen­arbeiten können. Mit seinen jüngsten Be­schlüssen sehe ich den GFATM auf gu­tem Weg."

Deutschland ist viert­größter Geber des GFATM nach den USA, Frank­reich und Japan. Bundes­minister Dirk Niebel hatte im vergan­ge­nen Jahr nach erheb­lichen Korruptions­vor­würfen gegen den Fonds die deutsche Unter­stüt­zung zunächst einge­froren. Die Mittel für 2011 waren frei­ge­geben worden, nachdem der GFATM einen klaren Reform­fahr­plan be­schlossen hatte.

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