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10.01.2012
Zu den Aus­sagen der ent­wick­lungs­po­li­tischen Sprecherin der Unions-Bundes­tags­frak­tion, Sibylle Pfeiffer, er­klärt das BMZ:

Die Vorwürfe von Frau Sibylle Pfeiffer entbehren jeder Grundlage. Der Stellen­plan des BMZ ist vom Deutschen Bundes­tag beschlossen worden, dem auch Frau Sibylle Pfeiffer angehört. Der Stellen­aufwuchs im BMZ entspricht der Priorität der Bundes­regierung, die entwicklungs­politische Steuerung zu verstärken und mehr Menschen für entwicklungs­politisches Engagement zu gewinnen. Genau deshalb verstärkt das BMZ die Bereiche Politische Planung und Analyse, Steuerung der Durch­führungs­organisationen und Kommunikation entwicklungs­politischer Anliegen in die Bevölkerung. Damit gehen wir einen weiteren Schritt in der Umsetzung des gemeinsamen Koalitions­vertrags.

Frau Dr. Uta Böllhoff, die die Leitung der Abteilung 4 über­nehmen wird, ist bei McKinsey seit Jahren für entwicklungs­politische Belange zuständig. Sie komplettiert die ausgewogene Mischung an fünf erfahrenen Abteilungs­leitungen, die Hinter­gründe in den Bereichen Entwicklungs­politik, Wirtschaft, Zivil­gesellschaft, Verwaltung und Parlament vorweisen können.

Dem BMZ wurden in den Haushalts­verhandlungen zum Regierungs­entwurf des Haus­halts 2012 180 zusätz­liche Stellen zugestanden. Hierbei handelt es sich im Wesent­lichen um Stellen, die im Zuge der Vor­feld­reform an anderer Stelle eingespart werden konnten. Selbst nach weiteren vorgesehenen Reformen (Schaffung einer Service­stelle für das zivil­gesell­schaft­liche und kommu­nale Engage­ment mit 145 Stellen, Schaffung eines un­ab­hängigen Evaluierungs­instituts mit 38 Stellen) und Über­führung von bis zu 210 Stellen in das Ministerium bleibt unter dem Strich eine Netto­entlastung des Bundes­haushalts um rund 300 Stellen.

Mit dem Aufwuchs wird die politische Steuerungs­fähigkeit des BMZ im In- und Ausland nachhaltig gestärkt.

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