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Verleihung des ent­wick­lungs­po­litischen Film­preises "Cinema fairbindet"

Bundesminister Dirk Niebel und Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz mit den Preisträgerinnen, den Mitgliedern der Jury und Vertretern der Kooperationspartner des BMZ bei der Preisverleihung.

Eintrittskarten für die Preisverleihung am Sonntag, 19. Februar 2012.

Medienvertreter interviewen die Regisseurinnen des ausgezeichneten Films, Malika Zouhali-Worrall (Mitte, rechts) und Katherine Fairfax Wright (am Mikrofon).

Die Regisseurinnen des prämierten Films "Call me Kuchu", Malika Zouhali-Worrall (rechts) und Katherine Fairfax Wright.

Bühne mit Rednerpult, kurz vor der Preisverleihung.

Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär des Bundes­ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei seiner Ansprache bei der Preisverleihung.

Bundesminister Dirk Niebel überreicht den entwicklungspolitischen Sonderpreis "Cinema fairbindet" an die Regisseurinnen Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall (rechts).

Bundesminister Dirk Niebel und die Regisseurinnen Malika Zouhali-Worrall (am Rednerpult) und Katherine Fairfax Wright, die für ihren Film "Call me Kuchu" mit dem entwicklungspolitischen Sonderpreis "Cinema fairbindet" ausgezeichnet wurden.

Die Regisseurinnen erhielten ein Preisgeld von fünftausend Euro. Zusätzlich wird das BMZ eine Tour des Siegerfilms durch 25 deutsche Städte unterstützen.

Cinema-fairbindet-Armbänder

Blick in den Kinosaal kurz vor der Vorführung des prämierten Films "Call me Kuchu".

Vorführung des Films "Call me Kuchu".

Die Preisträgerinnen Malika Zouhali-Worrall (rechts) und Katherine Fairfax Wright.

Katherine Fairfax Wright

Malika Zouhali-Worrall

Programmhefte

19.02.2012
Dirk Niebel vergibt ent­wick­lungs­politischen Sonder­preis "CINEMA fairbindet" im Rahmen der Berlinale

Dirk Niebel, Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung, hat heute zum zweiten Mal den ent­wick­lungs­po­litischen Film­preis "Cinema fairbindet" in Ko­operation mit der Berlinale vergeben. Preis­träger sind die Regisseurinnen Malika Zouhali-Worrall und Katherine Fairfax Wright für ihren Film "Call me Kuchu".

Dirk Niebel: "Mit dem Preis 'Cinema fairbindet' zeichnen wir Filme aus, die Menschen über Länder- und Sprach­grenzen hinweg ver­binden und neue Ideen und Per­spek­tiven auf­zeigen. Leider schaf­fen es solche Filme immer noch viel zu selten in die deutschen Kinos. Das wollen wir ändern. Neben einem Preis­geld von fünf­tausend Euro unter­stützen wir deshalb eine Tour des Siegerfilms durch 25 deutsche Städte. Durch diese Deutschland­reise gewinnt der Film nicht nur eine schöne Trophäe, sondern ein bundes­weites Publikum. Ich bin sicher: Wenn sich mehr Menschen mit Ent­wick­lungs­politik beschäftigen, profitieren wir alle. 'Zukunft entwickeln' können wir nur ge­meinsam."

Die Dokumentation "Call me Kuchu" zeigt das Leben und den Kampf von schwulen und lesbischen Aktivisten und Aktivistinnen in Uganda. Die "Kuchus", wie sie vor Ort genannt werden, kämp­fen mutig für ihre Gleich­be­rechtigung. Der bekannte Aktivist David Kato, von dessen Leben der Film berichtet, wurde nach Beginn der Dreh­arbeiten im Januar 2011 ermordet, so dass der Film eine unerwartete Wende nimmt.

Dirk Niebel: "Ich freue mich, dass dieser Preis gleichzeitig ein Signal in Richtung Uganda setzt. Dort hat es in den letzten Jahren immer wieder den Versuch gegeben, die Gesetz­gebung gegen Homo­sexuelle zu verschärfen. Ich habe mich von Anfang an gegen solche Be­strebungen ein­ge­setzt. Das hat sich als richtig erwiesen: Bis heute ist es nicht zu Ver­schärfungen gekommen. Dass der Film 'Call me Kuchu' gleichzeitig den 'Teddy Award' erhalten hat, mit dem im Rahmen der Berlinale schwul-lesbische Dokumentar­filme ausgezeichnet werden, freut mich besonders."

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