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Angelina Jolie und Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz bei der Cinema for Peace-Gala am 13. Februar 2012 in Berlin. Urheberrecht: Cinema for Peace, Getty Images

16.02.2012
Hans-Jürgen Beerfeltz: "Würdi­gung für Angelina Jolie und das UNHCR"

Im Rahmen der Cinema for Peace-Gala hielt der Staats­sekretär im Bundes­mini­ste­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, am Montag­abend (13.02.) die Laudatio auf die UNHCR-Sonder­bot­schafterin Angelina Jolie auch im Namen von Außen­minister Guido Wester­welle und Ent­wick­lungs­minister Dirk Niebel: "Mehr als 40 Ein­sätze führten Angelina Jolie für den UN-Flücht­lings­kommissar in den letzten Jahren in die ge­fährlichsten Gebiete der Welt. Als UNHCR-Sonder­bot­schafterin hat Angelina Jolie immer wieder ein­dringlich auf die Probleme von Flüchtlingen auf­merk­sam gemacht. Durch ihren Einsatz wird das Thema in die Mitte der Gesellschaft getragen."

Die Bundes­regierung fördert mit gut 2 Millionen US-Dollar Projekte des UNHCR und der Cinema for Peace Foundation. Staats­sekretär Beerfeltz skizzierte mögliche Projekte: "Das Erste ist ein Projekt der schulischen Aus­bildung im welt­größten Flüchtlings­lager in Dadaab, Kenia, mit dem UNHCR und dem BMZ. Das Zweite ist eine Genocide Film Library in Bosnien mit geplanter Unter­stützung des Aus­wärtigen Amtes. Das Dritte ist ein Wohn­projekt für Flüchtlinge in der bosnischen Gemeinde Gorazde wiederum mit dem BMZ und dem UNHCR. Der Krieg dort ist fast zwanzig Jahre her und viele hier haben ihn bereits vergessen. Allerdings gibt es in Bosnien noch heute Flüchtlinge, die seit über einem Jahr­zehnt in furcht­baren und inakzeptablen Bedingungen leben. Wir können das ändern: mit dem UNHCR und der UNHCR-Sonder­bot­schafterin Angelina Jolie."

Bereits am Freitag (10.02.) trafen sich Außen­minister Guido Westerwelle und der Staats­sekretär im BMZ mit der UNHCR-Sonder­bot­schafterin Angelina Jolie und Ver­tretern der Cinema for Peace Foundation, um über den Aufbau der Genocide Film Library in Bosnien und Herze­gowina zu sprechen. "Die Genocide Film Library hält die Er­innerung an die Opfer und Über­lebenden des Völker­mords von Srebrenica am Leben und leistet einen Beitrag zur Versöhnung", erläuterte Staats­sekre­tär Beerfeltz die Absicht der Bundes­re­gierung.

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