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03.02.2012
Dirk Niebel in ke­nia­ni­scher Dürre­re­gion Tur­kana

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel besucht in Kenia ein Projekt der Johanniter-Unfallhilfe. Urheberrecht: Thomas Trutschel, Photothek.netDer Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung, Dirk Niebel, ist zu einem ein­tägi­gen Besuch in Kenia einge­troffen. Neben politi­schen Gesprä­chen in der Haupt­stadt Nairobi steht ein Besuch in der von Dürre be­son­ders be­troffe­nen Region Tur­kana an der Grenze zum Süd­sudan auf dem Pro­gramm.

Dirk Niebel: "Nach der verhee­ren­den Dürre­ka­tas­trophe am Horn von Afrika hat Deutsch­land um­fassende Unter­stüt­zung ge­leistet. Über 160 Millio­nen Euro sind zur Verfü­gung gestellt worden, um schnell und un­büro­kra­tisch zu helfen, aber auch, um nach­haltige Struk­turen aufzu­bauen. Nur so kön­nen wir den Men­schen helfen, auf zu­künf­tige Dürren besser vor­be­reitet zu sein. Mit mei­nem Besuch möchte ich mir per­sön­lich von den Fort­schritten, aber auch von den noch bleiben­den Heraus­forderun­gen un­serer Ar­beit gegen die Dürre ein Bild machen."

Auf dem Pro­gramm stehen neben politi­schen Ge­sprä­chen der Besuch einer aus Not­hilfe­mitteln finan­zierten Nahrungs­mittel­verteil­station der Jo­han­niter sowie die Teil­nahme am Ab­schluss einer Vieh­impf­kam­pagne der Organi­sation "Tier­ärzte ohne Grenzen". Ziel der Impf­aktion ist es, den Vieh­bestand und damit eine wesent­liche Nahrungs­mittel­grund­lage zu erhalten. Auch ein Nahrungs­mittel­verteil­punkt des Welt­ernährungs­pro­gramms, eines zen­tra­len Partners des BMZ, steht auf dem Pro­gramm.

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