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Deutsche Unterstützung für HIV-Prävention und sexuelle Gesundheit junger Menschen
23.11.2011 |
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat gemeinsam mit UNESCO und UNAIDS im Rahmen der Konferenz "Health.Right.Now! HIV Prevention without Barriers" zugesagt, das Engagement von Ministern des südlichen und östlichen Afrikas in der HIV-Prävention und der sexuellen und reproduktiven Gesundheit junger Menschen zu unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit der Southern African Development Community (SADC) und der East African Community (EAC) entwickelt die Initiative eine Absichtserklärung von 20 Gesundheits- und Bildungsministern mit Zielen und Aktivitäten zur Verbesserung der Gesundheit junger Menschen in der Region. Insbesondere wird der Fokus auf dem Zugang zu qualitativ hochwertiger, menschenrechtsbasierter und umfassender Sexualaufklärung liegen.
Trotz eines Rückgangs der Zahl der HIV-Neuinfektionen in der Region finden heute immer noch etwa 80 Prozent aller Infektionen unter jungen Leuten im östlichen und südlichen Afrika statt. Junge Frauen sind besonders stark betroffen. Schulen spielen eine Schlüsselrolle in der Prävention neuer Infektionen bei jungen Leuten, weil sie dort früh lernen können, gesundheitsförderliche Entscheidungen zu treffen.
Die Regierungen und Vertreter der Zivilgesellschaft – einschließlich Jugendorganisationen – werden zusammenarbeiten, um eine gemeinsame Absichtserklärung zu entwickeln. Der Entwicklungsprozess wird vom UNAIDS Regional Support Office der Region geleitet. Die Absichtserklärung wird voraussichtlich Mitte 2012 bei einem hochrangigen Ministertreffen verabschiedet und im Rahmen der Internationalen AIDS-Konferenz im Juli 2012 in Washington, D.C. öffentlich vorgestellt.
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