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Meldungen

22.06.2011
Dirk Niebel setzt Bangladeschreise in Jessore fort
Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, und EU-Kommissar Andris Piebalgs besichtigten am zweiten Tag ihres gemeinsamen Bangladeschbesuchs Projekte, die Zugang zu Bildung, erneuerbaren Energien und Erwerbseinkommen fördern.
Die erste Etappe im Umland der Stadt Jessore führte die beiden Politiker zu einer durch die EU finanzierten Grundschule. Dirk Niebel beim Besuch: "Die größte Ressource Bangladeschs ist seine Bevölkerung, nämlich geschätzte 160 Millionen Einwohner, davon über 60 Millionen Kinder. Bildung ist unabdingbar, damit sie ihre eigene Zukunft sichern und ihren Beitrag zur Entwicklung Bangladeschs leisten können. Nur wenn wir dabei auf Arbeitsteilung unter den Gebern setzen, sind wir effizient. Deshalb engagiert sich hier die EU-Kommission, während Deutschland sich auf den zweiten Schlüsselsektor Gesundheit konzentriert."
Weitere Station ist ein von Deutschland unterstütztes Energieprogramm. Die Verbreitung von Solarstromanlagen und der Bau effizienterer Herde leisten einen Beitrag zur Bewältigung der Energiekrise Bangladeschs und zeigen Wege zur schonenden Ressourcennutzung auf – eine essentielle Frage in dem stark vom Klimawandel bedrohten Land.
Am Abend steht ein Austausch mit Vertretern der Wirtschaft auf dem Programm, bei dem Dirk Niebel auch den Erfinder des Mikrokredits und Nobelpreisträger Prof. Mohammad Yunus würdigen wird. Als einer der wichtigen Vordenker der Armutsbekämpfung wird Mohammad Yunus auf Einladung von Dirk Niebel im November am "Zukunftsforum Globale Entwicklung" des BMZ teilnehmen, bei dem Impulse für die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit gegeben werden sollen.
Informationen

Siehe auch
- Meldung 21.06.2011:
Dirk Niebel und Andris Piebalgs in Bangladesch eingetroffen - Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Bangladesch
- Bildung für alle
- Gesundheit fördern – Leben retten
- Erneuerbare Energien und Energieeffizienz fördern





