Hauptinhalt
Meldungen

(von links nach rechts) Jörg Zehnle, Geschäftsführer AHK Peru/AHK Bolivien; Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz; Joachim Christoph Schmillen, Deutscher Botschafter in Peru; Harald Klein, Abteilungsleiter Lateinamerika, BMZ.
(von links nach rechts) Tom Pätz, Vorstand der GIZ; Rüdiger Hartmann, Abteilungsleiter der KfW Entwicklungsbank – Lateinamerika und Karibik; Miguel Castilla, peruanischer Finanz- und Wirtschaftsminister; Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz
(von links nach rechts) Rüdiger Hartmann, Abteilungsleiter der KfW Entwicklungsbank – Lateinamerika und Karibik; Ing. Polo Agüero Sanchez, Geschäftsführer SEDAPAL (staatlicher Wasserversorger Lima); Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz
10.12.2011
Staatssekretär Beerfeltz beendet Reise nach Peru
In Lima zu Gespräch mit peruanischem Staatspräsident Humala zusammengetroffen
Der Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, beendet am heutigen Samstag seine fünftägige Perureise.
Beerfeltz würdigte bei seinen politischen Gesprächen in Lima den klugen und besonnenen Kurs des Landes bei der Fortsetzung einer wachstumsorientierten Wirtschafts- und Fiskalpolitik. Der Staatssekretär betonte, dies sei die Grundlage für Reformen, Erfolg bei sozialer Inklusion und der Bekämpfung von Armut. Im Gespräch mit Staatspräsident Ollanta Humala Tasso unterstrich Beerfeltz die große Bedeutung Perus als strategischer Partner Deutschlands in Lateinamerika. Er fügte hinzu: "Peru befindet sich auf einem wirtschaftlichen Wachstumskurs, um den es viele Länder in der Welt beneiden, und hat die Weltwirtschaftskrise hervorragend gemeistert. Dies und die ambitionierten Sozialprogramme haben zu beeindruckenden Erfolgen bei der Armutsbekämpfung beigetragen." Staatspräsident Humala und Beerfeltz waren sich einig über die Bedeutung der Beiträge der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Peru.
Bei seinem Meinungsaustausch mit Finanz- und Wirtschaftsminister Luis Miguel Castilla nannte Beerfeltz diesen anerkennend ein "lebendes Denkmal für wirtschafts- und finanzpolitische Kontinuität". Castilla würdigte die drei Schwerpunkte der deutsch-peruanischen Entwicklungszusammenarbeit, Demokratie, Zivilgesellschaft und Öffentliche Verwaltung, Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie Ländliche Entwicklung, Management natürlicher Ressourcen und Klimawandel, als wichtig und richtig. Die Aktionslinien der deutsch-peruanischen Entwicklungszusammenarbeit seien bedeutend für die Umsetzung der peruanischen Reformvorhaben.
Beerfeltz betonte, dass bei allen erfolgreichen Reformfortschritten auch die langfristige Schärfung der fiskalpolitschen Instrumente und dabei insbesondere eine Erhöhung der Steuerquote notwendig seien. Wichtig sei nicht nur die Effizienz staatlichen Handelns auf der Ausgabeseite, sondern auch, die Einnahmeseite zu stärken.
Zentrale Themen der fünftägigen Reise des Staatssekretärs waren die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, Umwelterziehung an Schulen, die Erfahrungen der peruanischen Ombudsstelle bei der Bearbeitung von Umweltkonflikten und Verbesserung von Wasserver- und Abwasserentsorgung in städtischen Armutsgebieten. Als einer der größten Flächenstaaten Südamerikas kommt Peru eine große Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität und des Regenwaldes zu. Peru ist zudem ein vom globalen Klimawandel besonders betroffenes Land. Deutschland leistet einen wichtigen Beitrag beim Management von Tropenwaldschutzgebieten und der ländlichen Entwicklung und unterstützt die peruanische Regierung bei der Umsetzung der Reformen im Bereich von Staat und Demokratie. Durch die langjährige Zusammenarbeit im Bereich Wasser konnte der Zugang der Bevölkerung zu sauberem Trinkwasser und zu Abwasserentsorgung verbessert werden. Es wird angesichts erheblicher Anstrengungen der Regierung erwartet, dass die Millenniumsziele in diesem Bereich erreicht werden können.
Informationen







