Hauptinhalt

Meldungen

Bundesminister Niebel trifft den Exekutivsekretär der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC), Dr. Tomaz Augusto Salomão. Urheberrecht: GIZ

24.08.2011
Bundes­ent­wicklungs­minister Dirk Niebel zu Reise nach Botsuana und Namibia auf­ge­brochen

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel ist heute in Begleitung des Staats­sekretärs im Bundes­ent­wick­lungs­ministerium, Hans-Jürgen Beerfeltz, zu einer fünf­tägigen Reise nach Botsuana und Namibia aufgebrochen.

In beiden Ländern stehen hoch­rangige politische Gespräche sowie Besuche ver­schiedener Projekte der Ent­wick­lungs­zu­sammen­ar­beit auf dem Pro­gramm. Thematische Schwer­punkte der Reise werden die Bereiche Manage­ment natür­licher Res­sour­cen, er­neuerbare Energien und berufliche Bildung sein.

Bundesminister Niebel und Staatssekretär Beerfeltz bei politischen Gesprächen im südlichen Afrika. Urheberrecht: GIZIm Mittel­punkt des ersten Teils der Reise nach Botsu­ana steht die Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit mit der Southern Afri­can De­vel­op­ment Com­munity (SADC, Ent­wick­lungs­ge­mein­schaft des süd­lichen Afri­ka), die ihren Sitz in der botsua­nischen Haupt­stadt Gabo­rone hat. Ge­plant sind Ge­spräche mit dem Exe­ku­tiv­sekre­tär der SADC, Tomaz A. Salomão, und Ver­tre­tern von ent­wick­lungs­politischen Durch­füh­rungs­or­ga­ni­sa­ti­onen. Themen werden neben dem grenz­über­schreitenden Manage­ment natür­licher Res­sourcen vor allem die deutsche Koope­ra­tion mit der SADC in den Bereichen grenz­über­schreitendes Wasser­manage­ment und regionale wirtschaftliche Integration sein.

Gemeinsam mit dem botsuanischen Umwelt­minister Onkokame Kitso Mokaila wird Bundes­ent­wick­lungs­minister Niebel das neue Sekretariat zum Management des grenz­über­schreitenden Schutz­gebiets Kavango-Zambezi (KAZA) einweihen.

Niebel dazu: "Mit dem KAZA-Schutzgebiet, das sich über Botsuana, Angola, Sambia, Namibia und Simbabwe erstreckt, entsteht eines der attraktivsten Reiseziele Afrikas. Das KAZA-Projekt ist ein wichtiger Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung und den Kampf gegen die Armut in der Region, das für die lokale Bevölkerung enorme Beschäftigungs- und Ein­kommens­chancen bietet. Im gleichen Zuge wird Bio­di­ver­si­tätss­chutz gefördert – denn nach­haltiger Tourismus ist auf eine intakte Natur angewiesen. Durch ein grenz­über­schreitendes Manage­ment des Schutz­gebiets werden Veterinär­zäune abgebaut und Korridore für die natürliche Wild­tier­wanderung wieder hergestellt."

Niebel verdeutlichte zudem, dass durch die Zusammenarbeit der KAZA-Staaten die regionale Integration vertieft wird. "Es ent­stehen wirtschaftliche Verknüpfungen und Kooperationen, was beispielsweise veterinärmedizinische Fragen oder praktikable Visaregelungen für Touristen angeht, die Frieden und Stabilität in der Region erhöhen", sagte der Bundes­ent­wicklungs­minister.

Die deutsche Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit fördert im Rahmen des Kooperations­schwerpunkts "grenz­überschreitender Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen" mit der SADC den Aufbau des KAZA-Schutzgebiets.

Am 26. August wird Minister Niebel nach Namibia weiterreisen.

Service-Links & Inhaltsverzeichnis

Lexikon der Entwicklungspolitik
Fenster schließen