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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: Photothek.net

13.09.2010
Gaza-Klärwerk kann endlich repariert werden

Am heutigen Montag haben die ersten sechs Lastwagenladungen mit Baumaterialien für die seit Langem geplante Rehabilitierung des Klärwerks in Gaza-Mitte den israelischen Grenzübergang Kerem Shalom passiert. Damit steht die Umsetzung dieses auch inter­natio­nal unterstützten Vorhabens, welches die Lebens­bedingun­gen der Menschen in Gaza entscheidend verbessern wird, unmittelbar bevor.

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel sagte dazu: "Ich freue mich, dass nach intensiven Abstimmungen mit der israelischen Seite im Rahmen meiner Reise in die Region dieses wichtige Vorhaben nun endlich in Angriff genommen werden kann. Der heutige Tag markiert einen gelungenen Start. Ich hoffe, dass die Einfuhr der Baumate­rialien auch weiterhin reibungslos erfolgen wird und die Umsetzung des Projekts in den kommenden Monaten zügig erfolgt."

Die Abwassersituation im Gazastreifen, einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt, ist besorgniserregend: Ein großer Teil des Abwasseraufkommens wird mangels Reinigungs­kapa­zitä­ten in das Mittelmeer eingeleitet oder versickert ungeklärt im Boden. Mit der geplanten Rehabilitierung der alten Kläranlage in Gaza-Mitte, für die die Bundesregierung bereits Ende der neunziger Jahre Mittel bereit­gestellt hat, wird die Gesundheits- und Umweltsituation im Gaza­streifen entscheidend verbessert. Das Projekt wird in Zusammen­arbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt ist, durchgeführt.

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