Hauptinhalt
Meldungen
07.10.2010
ver.di torpediert Tarifgespräche zum Nachteil der Beschäftigten
Zum Flugblatt der Gewerkschaft ver.di, in dem behauptet wird, Tarifgespräche seien auf Weisung des BMZ unterbrochen worden, erklärt der Sprecher des Bundesentwicklungsministeriums:
Am 5. und 6. Oktober haben planmäßig und unter Beteiligung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Tarifverhandlungen stattgefunden. Am 6. Oktober wurden völlig überraschend und zum Erstaunen von DED und InWEnt die Vertreter des BMZ durch Ver.di-Intervention aus dem Raum gewiesen und von den Verhandlungen ausgeschlossen.
Die Darstellung, die Gespräche seien aufgrund einer Weisung des BMZ unterbrochen worden, ist falsch. Vielmehr hat der Staatssekretär des BMZ, Hans-Jürgen Beerfeltz, die Geschäftsführer der GTZ angewiesen, die Tarifverhandlungen erst wieder aufzunehmen, wenn die Beteiligung des BMZ sichergestellt ist. Dies geschieht im alleinigen Interesse der Beschäftigten.
Die Arbeiten zu einem Überleitungstarifvertrag sind auf Veranlassung der BMZ zustande gekommen. Bereits im Kabinettsbeschluss vom 7. Juli 2010 war festgelegt worden, dass das BMZ die Erarbeitung eines Überleitungstarifvertrags begleitet. Damit stellt das BMZ sicher, dass die Interessen aller Beschäftigten bei der Fusion angemessen berücksichtigt werden.





