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28.05.2010
Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp besucht Mali
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Gudrun Kopp, bricht heute nach ihrer Teilnahme an der Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank in Abidjan, Côte d’Ivoire, zu einer viertägigen Reise ins benachbarte Mali auf.
Vor ihrer Abreise sagte Kopp: "Ich freue mich, dass mich meine erste Afrikareise in ein Land führt, das uns zeigt, dass eine stabile Demokratie und die Achtung der Menschenrechte auch in Afrika keine leere Forderung sein müssen. Unsere entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Mali basiert auf der Anerkennung gemeinsamer Werte, die eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige und breitenwirksame Erfolge bei der Bekämpfung der Armut sind."
Höhepunkt der Reise sind die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Mali. Aus diesem Anlass wird die Parlamentarische Staatssekretärin an einem Festakt im Dogonland teilnehmen. Mit Unterstützung des DED und der KfW Entwicklungsbank wurden in einer der ärmsten Regionen des Landes mehr als 80 Kleinstaudämme und ca. 150 km Straßen gebaut. Dadurch konnte ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung und damit zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung geleistet werden.
Mali ist eines der ärmsten Länder weltweit und als Sahelstaat am Südrand der Sahara den Folgen des Klimawandels besonders ausgesetzt. Gleichzeitig ist Mali der drittgrößte Goldproduzent Afrikas und durchläuft zurzeit den Validierungsprozess der "Extractive Industries Transparencies Initiative" (EITI). Das Land verfügt außerdem über ein großes Potenzial in der Landwirtschaft, zu dessen Erschließung Deutschland über ein umfassendes bilaterales Programm beiträgt.
Bei den Regierungsverhandlungen im Jahr 2009 erhielt Mali Neuzusagen in Höhe von 110,5 Millionen Euro für die Schwerpunkte Förderung einer produktiven und nachhaltigen Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie Dezentralisierung. Daneben engagiert sich Deutschland in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention und reproduktive Gesundheit, Grundbildung sowie im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Mali feiert in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum seiner Unabhängigkeit.







