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Meldungen
03.03.2010
"Rote Hände gegen Kindersoldaten"
Die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp nahm am Mittwoch, den 3. März 2010, im Deutschen Bundestag zwei Ordner mit einer Sammlung Roter Hände der Wagenburgschule von der Abgeordneten Ute Kumpf entgegen und erklärte:
"Mich hat das besondere Engagement des Wagenburggymnasiums sehr beeindruckt. Die Schülerinnen und Schülern haben sich an diesem 'Red Hand-Aktionstag' mit dem schwierigen Thema 'Kindersoldaten' in fernen Ländern befasst und so gelernt, unter welchen menschenunwürdigen Umständen manche Kinder und Jugendliche auf anderen Kontinenten heranwachsen. Der Missbrauch von Kindern zum Einsatz im Krieg, ob als Kämpfer, Arbeitskräfte oder psychologische Kriegswaffe, ist die verabscheuungswürdigste Form des Menschenhandels. Ich setze mich persönlich für eine Bildungsoffensive ein, die Kindern in Form von Projekten ihre Lebenschancen aufzeigt und ihnen hilft, diese auch umzusetzen. Die weltweite Kampagne, hier von Kindern für Kinder, weckt ein Bewusstsein für die Herausforderungen, aber auch für die Chancen in unserer globalisierten Welt. Genau dieses Wissen ist Voraussetzung für ein bürgerschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung. Wir brauchen das private Engagement der Zivilgesellschaft, wie das dieser Schule, für eine tragfähige Entwicklungszusammenarbeit. Die neue Bundesregierung wird daher auch die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in der Entwicklungspolitik ausbauen, denn wir sind überzeugt, dass Veränderungen und Entwicklungen aus der Mitte der Gesellschaft wachsen müssen."
Anlässlich des "Red Hand Day" am 12.02. haben Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung des Wagenburggymnasiums rote Handabdrücke gesammelt, um gegen den Missbrauch von weltweit 250.000 Kindern als Kindersoldaten zu protestieren. Weltweit wurden bereits über 328.000 "Rote Hände" gesammelt.

