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11.07.2010
Gudrun Kopp zum Weltbevölkerungstag: Familienplanung ist ein Eckpfeiler unserer Entwicklungspolitik

Am 11. Juli wird der traditionelle Weltbevölkerungstag begangen. Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wies aus diesem Anlass darauf hin, dass trotz weltweit sinkender Geburtenraten die Weltbevölkerung bis 2050 um etwa 2,3 Milliarden Menschen auf bis zu 9,1 Milliarden weiter wachsen wird.

Kopp betonte: "Familienplanung ist deshalb ein Eckpfeiler unserer Entwicklungspolitik. Eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung ist, dass Paare selbst über die Anzahl ihrer Kinder und den Abstand zwischen den Geburten bestimmen können."

Auf Bestreben der Bundesregierung ist es gelungen, Familienplanung zum Bestandteil der kürzlich beschlossenen G8-Initiative zur Verbesserung der Kinder- und Müttergesundheit zu erklären. Bundeskanzlerin Merkel hatte hierfür zusätzliche 400 Millionen Euro für den Zeitraum von 2011 bis 2015 zugesagt.

Bevölkerungsdynamiken haben weitreichende Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung und die Armutsreduzierung in einem Land. Der hohe Anteil junger Menschen in Entwicklungsländern bedeutet aber auch ein Potenzial für die soziale und ökonomische Entwicklung eines Landes. Die entwicklungspolitischen Programme der Bundesregierung greifen bevölkerungsrelevante Fragestellungen auf und gestalten die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums mit. Schwerpunkte sind unter anderem die Verbesserung von Bildungschancen, Entwicklung des ländlichen Raums durch Naturressourcenmanagement, Programme zur stärkeren Beteiligung von Frauen an Politik und Arbeitsmarkt und die Verbesserung von Gesundheitssystemen.

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