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27.07.2010
Perspektiven für die Jugend in Kirgisistan: Deutschland sagt drei Millionen Euro zu
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat anlässlich der internationalen Geberkonferenz in Bischkek am 27. Juli 2010 drei Millionen Euro für Kirgisistan im Bildungsbereich zugesagt. Mit der Investition in die Bildung werden vor allem Jugendliche aller Bevölkerungsgruppen im ländlichen Raum des Südens unterstützt.
Das kirgisische Volk hat mit einem Verfassungsreferendum Ende Juni die Präsidentin Rosa Otunbajewa im Amt bestätigt und sich für eine parlamentarische Demokratie ausgesprochen. Der nächste wichtige Schritt zur demokratischen Stabilisierung des Landes sind die Parlamentswahlen im Oktober. Bei diesem Demokratisierungsprozess ist Kirgisistan auch auf die Unterstützung seiner internationalen Partner angewiesen.
An dem internationalen Gebertreffen in Bischkek haben hochrangige Vertreter von etwa 30 Gebern, einschließlich Weltbank, Internationalem Währungsfond und Asiatischer Entwicklungsbank, teilgenommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die wirtschaftliche Erholung Kirgisistans, der Wiederaufbau des Südens und die Versöhnung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Deutschland ist einer der größten bilateralen Geber der Entwicklungszusammenarbeit mit der Republik Kirgisistan.

